29.04.2020 18:22 |

Täter ging zur Polizei

Aufregung um angebliches Vergewaltigungsverbrechen

Eine schreckliche Tatschilderung beschäftigt die Wiener Polizei: Ein Afghane behauptet, am Donaukanal eine Frau vergewaltigt zu haben. Nur: Die Tat gab es wohl nie. Indes kam es in Poysdorf in Niederösterreich angeblich zu einem Vergewaltigungsversuch. Ein Afghane (22) verletzte dabei eine Frau (55) mit einem Messer.

Laut einem der „Krone“ zugespielten Protokoll marschierte am 15. April um 22 Uhr ein 27-jähriger afghanischer Asylwerber in die Polizeiinspektion Wien-Mitte. Was er dort behauptete, lässt das Blut in den Adern gefrieren. Er habe eine blonde, 20 bis 25 Jahre alte Frau bei einer geschlossenen Sommerbar am Donaukanal getroffen. Sie habe ihm gefallen, woraufhin er ihr den Mund zugehalten, sie vergewaltigt und in die kalten Fluten des Kanals gestoßen habe.

Selbst bei Polizei angezeigt
Weil ihn sein Gewissen geplagt und er nicht gewusst habe, ob sein Opfer ertrunken ist, ging er anschließend zur Polizei und zeigte sich selbst an.

Man nahm den Vorfall ernst: DNA-Abstrich, Abgleich mit aktuell Vermissten. Hundestaffeln und Strompolizei suchten bis Mittwoch Kanal und Donau ab. Doch der Afghane dürfte die Straftat vorgetäuscht haben, er wurde angezeigt.

Vergewaltigungsversuch in Niederösterreich
Schauplatzwechsel nach Poysdorf (NÖ): Eine 55-Jährige wurde auf einer Wiese von einem Afghanen mit einem Messer verletzt. Laut ihrer Aussage drohte er mit Vergewaltigung. Der Mann wurde festgenommen, ist nun wieder frei - es gab widersprüchliche Aussagen, „keinen begründeten Tatverdacht“.

Stefan Steinkogler, Kronen Zeitung

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