15.04.2020 11:23 |

Um Feuer zu verhindern

23 eigene Brandermittler für die ÖBB ausgebildet

Böschungsfeuer und Brandstiftungen: Die ÖBB sehen sich immer wieder mit Bränden konfrontiert! Zuletzt wurde am Bahnhof in Nötsch gezündelt. Um Gegenmaßnahmen zu setzten, haben die ÖBB gemeinsam mit der Polizei eigene Brandermittler ausgebildet.

Das Ziel der ÖBB-Brandermittler ist es, die Ursache von Bränden auf betriebseigenen Infrastrukturanlagen selbst ermitteln zu können. Laut Innenministerium sollen die Erkenntnisse daraus zur Entwicklung von Maßnahmen führen, um Feuer künftig effektiver verhindern zu können.

Konkret wurden österreichweit im vergangenen Jahr 23 ÖBB-Mitarbeiter zu Brandursachen-Ermittlern ausgebildet. Dafür wurden Kurse im Österreichischen Brandschutzzentrum, in den Brandverhütungszentren sowie bei der Polizei absolviert. Vier Mitarbeiter sind für Kärnten zuständig.

Aus Polizeikreisen ist inzwischen Kritik zu hören: „Es wird befürchtet, dass die ÖBB künftig bei Vorfällen in ihrem eigenen Bereich - ähnlich wie das Bundesheer - ausschließlich interne Aufklärungsarbeit leistet.“ Dem widerspricht jedoch das Innenministerium: „Alle strafrechtlichen Fälle werden auch weiterhin von der Polizei übernommen.“

Hannes Wallner
Hannes Wallner
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