Coronavirus-Krise

AUA und Lauda reduzieren Flugbetrieb weiter

Wirtschaft
15.03.2020 13:00

Die zwei größten Airlines am Flughafen Wien, die Lufthansa-Tochter AUA sowie die Ryanair-Tochter Laudamotion, fahren ihre Flugbetriebe immer weiter herunter. Lauda strich den Flugplan für März fast zu Gänze. Die AUA kündigte am Sonntag an, nächste Woche weiter zu reduzieren. Das Ausmaß sei aber noch unklar.

„Bis zum 31. März werden ausschließlich Wochenend-Verbindungen nach London, Dublin, Brüssel und Stuttgart durchgeführt“, gab Laudamotion Samstagnacht in einer Aussendung bekannt. Alle anderen Flüge wurden abgesagt. Die Kunden können umbuchen oder bekommen ihr Geld zurück. Auf Facebook stieß die Entscheidung auf Verständnis.

Eine Maschine der Laudamotion (Bild: APA/Helmut Fohringer)
Eine Maschine der Laudamotion

Ryanair hatte die Niki-Nachfolgeairline in den vergangenen drei Jahren stark ausgebaut. Heuer im Sommer hätte die Flotte auf 38 Flugzeuge wachsen sollen. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Wien-Schwechat bot bisher Flüge zu über 100 Destinationen in 30 Ländern an. Sowohl Laudamotion als auch die AUA wollen auf Kurzarbeit umstellen. Die AUA hat rund 7.000 Mitarbeiter, Laudamotion 900, davon 400 in Wien.

„Rechnen mit weiteren Reduktionen“
Die AUA hat in der vergangene Woche ihr Flugprogramm bereits um bis zu 50 Prozent reduziert und fast jeden zweiten Flug gestrichen. Man reagiere auf Tagesbasis auf die Entwicklungen, sagte eine Sprecherin am Sonntag. „Wir rechnen damit, dass es nächste Woche zu einer erneuten Reduktion des Flugplans kommen wird, können aber - aufgrund der dynamischen Entwicklung - das Ausmaß noch nicht klar definieren“, hieß es.

(Bild: APA/HELMUT FOHRINGER)

Auf die Frage, ob eine komplette Einstellung des Flugbetriebs im Raum steht, sagte die AUA-Sprecherin: „Wir sprechen aktuell von ‘weiteren Reduktionen‘.“ Aufgrund der täglich neuen Reisebeschränkungen gebe es derzeit viele kurzfristige Buchungen. Man merke, dass viele Leute nach Hause fliegen. Das Außenministerium hatte am Donnerstag alle Österreicher aufgefordert heimzukehren, „solange noch Rückreisemöglichkeiten bestehen“.

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