14.02.2020 06:00 |

Ansturm weiter groß

Ballett-Skandal: Jetzt Experten-Team beauftragt

Körperliche Gewalt, Tränen, Magersucht - die Vorwürfe gegen die Ballettakademie der Wiener Staatsoper sorgten im Vorjahr für eine Welle der Empörung. Nachdem im Dezember die vom damaligen Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) eingesetzte Sonderkommission ihren Endbericht vorgelegt hat, erfolgen nun konkrete Schritte.

Trotz des Skandals ist der Ansturm auf die Ballettakademie ungebrochen. Allein zum Aufnahmetest vergangenen Jänner erschienen 45 Kinder. Von diesen haben 22 die Aufnahme in die 1. Klasse geschafft.

Damit die Eleven ihre Spitzenleistung ohne Demütigungen erbringen können, haben der designierte Staatsoperndirektor Bogdan Roscic und der künftige Ballettchef Martin Schläpfer ein internationales Experten-Team mit einem Gesamtkonzept für eine zeitgemäße, klassische Ballettausbildung auf höchstem Niveau unter Berücksichtigung der Schüler beauftragt. Damit kommt man auch der Empfehlung der Sonderkommission nach.

„Wohl der Kinder steht im Mittelpunkt“
„Das Wohl der Kinder, die Tänzergesundheit und die bestmögliche Vorbereitung auf die Herausforderungen des professionellen Tänzerberufs auf internationalem Topniveau stehen im Mittelpunkt unserer Überlegungen für die Neupositionierung der Ballettakademie. Ich freue mich, vier herausragende Persönlichkeiten aus international führenden Ausbildungszentren für klassisches Ballett und Tanz gewonnen zu haben, und danke Mavis Staines, Samuel Wuersten, Jason Beechey und Patrick Armand für ihre Bereitschaft, ihre Expertise und Erfahrung einzubringen“, erklärt Martin Schläpfer.

Martina Münzer, Kronen Zeitung

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