16.02.2020 06:00 |

„Dancing Stars“-Talk

Schneider und Gabalier: Getrennte Traumtänzer

Doch kein „Dancing Stars“-Paar: Dass Silvia Schneider nicht mit Willi Gabalier, dem Bruder Ihres Ex-Freundes Andreas, tanzt, hat viele verwundert: Wir baten die beiden trotzdem gemeinsam aufs Parkett.

„Krone“: Sie wurden zur Verwunderung vieler „Dancing Stars“-Kiebitze nicht zusammengewürfelt. Sind Sie es auch?
Willi Gabalier:(lacht) Was der ORF sich immer einfallen lässt.
Silvia Schneider: Ich glaube, wir können am wenigsten dafür, was in den Medien vorab kolportiert wurde. Also es weiß wirklich nur eine Person, wer mit wem tanzt, und das ist die Sendungsverantwortliche Andrea Heinrich. Und was vorab an Spekulationen passiert, da haben wir keinen Einfluss drauf. Das kann uns jetzt wehtun oder das kann uns glücklich machen.
Gabalier: Ich muss sagen, ich bin vor keiner Live-Sendung oder vor Countdowns oder einem Auftritt so nervös wie bei dieser Paarzulosung. Natürlich war es für mich eine spezielle Situation, das muss ich offen zugeben. Ich hätte es mir, das muss ich fairerweise sagen, einfach sehr gewünscht, mit der Silvia zu tanzen (lacht). Ich habe mir das gedanklich auch schon ausgemalt, wie das sein könnte, weil ich wirklich damit gerechnet habe, dass ich mit der Silvia tanze. Ich habe jetzt zum Glück die Michi Kirchgasser und Silvia hat ja mit dem Danilo Campisi auch einen ganz temperamentvollen lieben Kollegen bekommen, aber es ist jetzt einmal eine spezielle Situation für mich.

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Natürlich war es für mich eine spezielle Situation.

Willi Gabalier

So mancher hätte mit Ihnen beiden gerne ein neues Traumpaar antanzen gesehen und dass da vielleicht eine neue Liebe aufflammt.
Schneider:(lacht) Für das ist der Willi viel zu glücklich verheiratet mit einer viel zu tollen Person.
Gabalier: Und dafür kennen wir uns schon zu lange.

Müssen Sie über solche Wunschträume schmunzeln?
Schneider: Es ist leider sehr unfair, wenn die Boulevardpresse uns was andichten will, weil weder der Willi noch ich in diese Richtung Aspirationen haben. Wir sind einfach sehr gute Freunde.
Gabalier: Für mich fühlt es sich einfach geschwisterlich an, und deswegen hätte ich mich auch so gefreut.
Schneider: Geschwisterlich finde ich eigentlich schon sehr schön, wenn du das sagst, wir mögen uns als Menschen. Aber natürlich jetzt ist die Herausforderung, dass wir gegeneinander antreten. Das ist nicht leicht, muss ich zugeben.
Gabalier: Gegen Freunde tanzen ist bitter und daran habe ich noch gar nicht gedacht. Verdammt!
Schneider: Ich glaube, die Michi ist eine sehr gute Tänzerin und eine ganz eine tolle Frau zum miteinander Trainieren (lacht). Ich glaube auch, dass sie dir die Wadln virerichten wird.
Gabalier: Ich bin vielleicht ein bisschen ein Lausbua, sagt man mir nach.
Schneider: Im Feiern wird sie dir am meisten Konkurrenz machen. Ich glaube, bis jetzt warst du ungekrönter Partystar. Und jetzt ist die Michi da und ich glaube, die kann es genauso gut wie du. Die wird dir noch zeigen, wo der Bartl den Most holt.

Das ist auch ein Punkt, den die Sendungsverantwortliche Andrea Heinrich erklärt hat, warum sie euch nicht zusammengegeben hat, weil ihr euch schon lange und gut kennt und auch die Marotten des anderen. Das ist für das Publikum dann nicht mehr so spannend.
Schneider: Ich hätte es gewagt, alle deine Marotten kennenzulernen. Alle kenne ich noch nicht.
Gabalier: Witzigerweise haben wir zu zweit nicht so viel Zeit verbracht.
Schneider:(lacht) Da hat es immer einen Aufpasser gegeben.

Sie gehen mit dem Thema, wie ich merke, locker um.
Gabalier: Ja, warum auch nicht? Weil es da auch nichts dahinter gibt.

War dieses „Wer mit wem tanzt“ auch Thema im Freundes- und Familienkreis?
Gabalier: Also alle Freunde waren sich einig, wir tanzen miteinander - und auf Freunde soll man hören und ich dachte mir, passt. Wir haben die vergangenen Jahre hin und wieder gescherzt und gesagt, es wäre doch lustig, wenn wir miteinander tanzen würden. Bei Festen haben wir eigentlich nie miteinander getanzt, weil wir gesagt haben, das heben wir uns auf, wenn wir mal bei „Dancing Stars“ sind. Die Chance haben wir vertan.
Schneider: Vielleicht bekommen wir ja eine Sondernummer.
Gabalier: Also wenn es ein Tanzdoppel gibt, dann würde ich schon gern ein Tänzchen mit Silvia tanzen.

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Ich würde schon gern mit Silvia tanzen.

Willi Gabalier

Damit der Wunschtraum vieler doch wahr wird!?
Gabalier:(lacht) Damit das neurologisch bei mir wieder ins Gleichgewicht kommt.

Scherz einmal beiseite: Wie ist das für Sie, dass bei diesem Thema Ihr Bruder und Ihr Ex-Freund Andreas Gabalier „mittanzt“?
Gabalier: Natürlich ist das ein Thema. Das braucht man gar nicht wegreden, aber ich habe kein Problem damit, weil ich auf meinen Bruder sehr stolz bin.
Schneider: Ich bin auch auf deinen Bruder extrem stolz.
Gabalier: Wir sind nach wie vor im guten Einvernehmen. Viele Leute machen sich da viele mehr Gedanken als wir selber. Für uns ist das gar nicht so ein Ding, auch familiär ist es kein Ding. Da ist jeder der, der er ist. Das ist so, wie wenn ein Superstar einmal in ein Beisl geht, dann ist das eine Sensation, wenn er jeden Tag dort reingeht, dann ist es am dritten Tag keine Sensation mehr. Und so ist es halt auch da. Es ist logischerweise oft der Blick von draußen, aber für uns ist das kein Thema.

Bei „Dancing Stars“ knistert es bekanntlich immer wieder zwischen Promis und Profis. Eigentlich ein ganz guter Heiratsmarkt für Silvia Schneider?
Schneider: Heuer haben sie sich das nicht so gut überlegt, viele sind verheiratet. Aber ich sag Ihnen was: Wenn ich mir mit jemandem etwas anfangen würde, wüsste ich auch ganz genau, wer das wäre.

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Ich wüsste genau, mit wem ich etwas anfangen würde.

Silvia Schneider

Ich bin ganz Ohr!
Schneider: Das wäre die Tamara Mascara, weil ich wahnsinnig gerne mit ihr den Kleiderschrank und zweitens den Schminktisch teilen würde. Und ich glaube, ich würde auch ganz viel von ihr lernen. Tamara Mascara, das Angebot steht, wir können gerne Schuhgröße, Nagellack und Lippenstift tauschen und teilen.

Haben Sie Tamara denn schon ungeschminkt als Raphael gesehen?
Schneider: Ja, er schaut echt gut aus und das ist meine größte Konkurrenz. Tamara Mascara hat immer bessere Haare als ich. Das nervt. Die Tamara schätze ich sehr, ja, mit der würde ich mir was anfangen (lacht laut).

Zurück zu Ihnen beiden als „Fast-Tanzpaar“: Welcher Tanz hätte zu euch gepasst?
Schneider und Gabalier: Polka, nur der ist leider nicht dabei.
Silvia: Das wäre lustig. Ich hätte auch den polnischen Background. Du trinkst, ich tanze.

Wie groß wäre für Sie die Enttäuschung, als Erste rauszufliegen?
Schneider: Das wäre schrecklich. Das will keiner. Man nimmt es sehr ernst, es ist eine tolle Show, es ist eine wunderschöne Show, und da will man dabei sein. „Dancing Stars“ ist eine Traumwelt, Glitzer, Strass und Glanz, aber es sind auch Blut, Schweiß und Tränen, und wir werden sehen, wer in dieser Märchenwelt der Drache ist und wer die Prinzessin. Man muss schon sagen, an das österreichische „Dancing Stars“ kommt keiner ran. Österreich ist eine Tanznation, und wir haben auch ein wunderbares Orchester, wir haben den österreichischen Schmäh. Es ist eine tolle Glitzerwelt, egal in welchem Land, aber natürlich hängt die Seele in Österreich.
Gabalier: Das ist es ja, warum „Dancing Stars“ immer noch die Leute bewegt, weil es ist ein bisschen Show und auch wirklich das Leben. Wir spielen in einem Film mit, kennen aber oft die Rolle nicht. Aber wir sind trotzdem die Schauspieler. Es ist Reality-TV auf höchstem Niveau. Man kann sich nicht verstellen, und die Leute haben Einblick in die persönlichsten Dinge. Weil wenn man monatelang immer in der Öffentlichkeit ist, auch die ganze Zeit verkabelt ist, da kommt eigentlich der wahre Charakter raus und den wollen die Leute einfach kennenlernen. Ich selber finde es spannend, wie man Leute anders erlebt.

Stefan Weinberger, Kronen Zeitung

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