19.01.2020 09:53 |

Australian Open

Thiem: „Das erste Viertelfinale muss möglich sein“

Bühne frei für den ersten Grand Slam des Jahres! In Melbourne starten ab Montag die Australian Open, Dominic Thiem nimmt optimistisch sein siebentes Tennis-Abenteuer „Down Under“ in Angriff. Im „Krone“-Interview erzählt die Nummer fünf der Welt über die Fortschritte der Zusammenarbeit mit Thomas Muster.

„Krone“: Du bereitest dich seit 20. Dezember in Australien auf den ersten Grand Slam 2020 vor. Wie läuft’s?
Dominic Thiem: Sehr gut! Wir haben rund um den ATP Cup gut gearbeitet. Ich hab drei Matches gespielt, zwei verloren, aber mein Spiel passt. Ich bin bereit für meine erste Runde gegen den Franzosen Adrian Mannarino.

Deine bisherigen Erfahrungen in Melbourne?
Ich hab hier schon einiges erlebt. Bei meinem ersten Start erreichte ich 2011 als Qualifikant die zweite Runde, das waren unglaubliche Emotionen. 2017 und 2018 jeweils das Achtelfinale. Und im letzten Jahr war ich leider total krank.

Heuer bist du zu 100 Prozent fit, wie weit geht die Reise?
Keine Frage, ich will 2020 mein bestes Ergebnis in Australien abliefern. Mein erstes Viertelfinale muss hier möglich sein, dafür arbeite ich seit Wochen rund um die Uhr.

Seit über zwei Wochen arbeitet Thomas Muster mit dir, die ersten Eindrücke?
Extrem positiv! Es läuft gut mit Tom, er harmoniert hervorragend mit Nicolas Massu. Diese beiden Trainer bringen mich weiter, unterstützen mich voll. Es passieren täglich Fortschritte.

Auch deine Familie machte die Reise nach Australien mit. Lagerkoller kommt wohl keiner auf.
Ich war seit Mitte November nicht mehr daheim, umso schöner ist es, dass mein Bruder und die Eltern hier dabei sind. Das gibt mir Kraft, ich fühl mich wohl und ich hab auch Spaß dabei. Alle drei sind immer hinter meiner Karriere gestanden.

Wie hast du die Buschbrände in Australien mitbekommen, die schrecklichen Bilder gingen um die Welt.
Eine Katastrophe! Der Schaden ist unermesslich groß, das ganze Land leidet darunter. Die Tennis-Familie versucht auch mit diversen Charity-Events zu helfen, natürlich bekommen wir alles in Melbourne mit.

Auch die schlechte Luft, die letzte Woche für negative Schlagzeilen sorgte.
Nach den Bränden herrschte hier zwei Tageunfassbar unangenehme Luft, da fiel man am Abend völlig erschöpft insBett. Zuletzt hat es arg geregnet, jetzt passen die Luftwerte wieder. Die Vorhersagen sind positiv, wir sollten einen schönen Grand Slam erleben.

Peter Moizi, Kronen Zeitung

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