12.01.2020 14:16 |

Montag Krisensitzung

Prinz William nach „Megxit“: „Getrennte Einheiten“

Noch bevor der von Queen Elizabeth II. am Samstag einberufene Familienrat Krisensitzung abhält, um das weitere Vorgehen nach dem „Megxit“ - dem Rückzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan aus der königlichen Familie (siehe auch Video oben) - zu besprechen, ist bekannt geworden, dass Harrys Bruder William sehr unter den Entwicklungen leide. „Ich habe mein Leben lang den Arm um meinen Bruder gelegt, und das kann ich nicht mehr tun, wir sind getrennte Einheiten“, so William laut einem Freund.

William sei „traurig“ über die Vorgehenweise seines Bruders, sagte der Freund des Herzogs von Cambridge der „Sunday Times“. Und weiter: „Alles, was wir tun können, alles, was ich tun kann, ist, sie zu unterstützen versuchen und zu hoffen, dass wir über die Zeit wieder zueinanderfinden“, sagte William demnach. Er wünsche sich, dass alle an einem Strang ziehen würden, als Team.

Dass die britischen Prinzen William und Harry sich in den letzten Jahren nicht nur räumlich voneinander entfernt haben, ist schon lange keine Überraschung mehr. Bereits seit der Hochzeit Harrys mit Herzogin Meghan kam es immer wieder zu Spannungen zwischen den Sussexes und der restlichen royalen Familie, die sich nach der Geburt von Archie weiter verstärkten. Seit einem sehr privaten Interview im Rahmen einer TV-Doku war die Kluft kaum mehr zu überbrücken - und jetzt geht es eigentlich nur mehr um Schadensbegrenzung.

Meghan per Telefonschaltung an Krisensitzung dabei
Denn als Harry und Meghan bekannt gaben, nicht mehr offizieller Teil der königlichen Familie sein, sondern ihr eigenes Ding starten zu wollen - und das ohne vorher mit Prinz Charles und Queen Elizabeth II. zu sprechen -, war dies der ultimative Affront. Berichten zufolge ist sogar von einem Besuchsverbot die Rede, weil die Königin „wütend und verletzt“ über das Vorgehen ihres Enkels sei. Erst bei der Familienkrisensitzung auf Schloss Sandringham am Montag sollen die Queen, William und Harry zusammenkommen. Meghan solle über eine Telefonschaltung an den Gesprächen teilnehmen, „wenn die Zeitverschiebung dies erlaubt“, hieß es.

Meghan wieder zurück in Kanada
Meghan kehrte nach der Bekanntgabe wieder zu ihrem Sohn nach Kanada zurück, den sie während der Zeite, in der sie in Großbritannien die „Bombe platzen“ ließen, bei einer ihrer besten Freundinnen und der Nanny gelassen hatte, Harry ist in London geblieben, um die Scherben zusammenzukehren. Am Freitagabend wurde auf der Instagram-Seite des Paares ein Bild gepostet, das Alltag vortäuschen soll. In dem Eintrag zeigt sich Meghan beim Besuch der Hubb Community Kitchen. Über den „Megxit“ gab es seit der Ankündigung kein Wort mehr von dem Paar.

Es geht um Titel, die Sicherheit - und wohl auch ums Geld
Bei dem Treffen der Oberhäupter der königlichen Familie soll es unter anderem um die Frage gehen, wie künftig für die Sicherheit von Harry und Meghan und dem acht Monate alten Archie gesorgt werden soll, wenn sie sich in Nordamerika aufhalten - in Kanada, wo sie nach eigenen Angaben die letzten Wochen ihre glücklichste Zeit bisher verbracht hatten, oder in Kalifornien, wo Meghans Mutter lebt.

Harry und Meghan wollen finanziell unabhängig sein
Geklärt werden muss auch, bei welchen Anlässen das Paar noch öffentlich für die Royals auftreten wird. Auf die Anrede „Königliche Hoheit“ müssen die beiden den Berichten zufolge möglicherweise in Zukunft verzichten. Auch das Thema Geld wird wohl auf den Tisch kommen: Harry erhält laut der BBC jedes Jahr von seinem Vater Charles mehrere Millionen Pfund. Das Königshaus dürfte sehr genau darauf achten, auf welche Weise er in Zukunft ein eigenes Einkommen generieren will.

Aus Palastkreisen hieß es, die Queen wolle innerhalb von Tagen eine umsetzbare Lösung für die beiden finden. Dem „Telegraph“ zufolge soll noch vor dem nächsten öffentlichen Auftritt Harrys am Donnerstag eine Entscheidung her.

Heike Reinthaller-Rindler
Heike Reinthaller-Rindler
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