06.01.2020 21:26 |

Gasthof Gösserbräu

Großbrand im Gösserbräu: Polizei jagt Feuerteufel

Dramatische Szenen haben sich in der Nacht auf Sonntag in Kärnten abgespielt, als das leer stehende Gasthaus Gösserbräu binnen kürzester Zeit in Vollbrand stand. Rund 200 Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen der Flammen verhinderten. Mittlerweile steht fest, dass ein Feuerteufel den Brand in Spittal gelegt hat.

Brandspezialisten und ein Sachverständiger der Staatsanwaltschaft haben sofort nach dem Großfeuer in Spittal die Ermittlungen aufgenommen. „Es bestand von Beginn an der Verdacht auf eine mögliche Brandstiftung“, so ein Ermittler im Gespräch mit der „Krone“.

Am Montagabend dann die offizielle Bestätigung: „Als Brandursache gilt vorsätzliches oder fahrlässiges Einbringen einer offenen Flamme durch einen bislang unbekannten Täter“. Die Ermittler suchen jetzt nach Zeugen, die Verdächtiges rund um das Großfeuer im ehemaligen Gasthaus Gösserbräu wahrgenommen haben.

Flammenübergriff nur knapp verhindert
Und es ist nur dem massiven Feuerwehreinsatz mit rund 200 Einsatzkräften und zahlreichen benachbarten Wehren zu verdanken, dass ein Übergreifen der Flammen auf ein angebautes mehrgeschossiges Betriebsgebäude verhindert werden konnte. Sogar das Dach musste laut Walter Egger von der Feuerwehr Spittal/Drau aufgerissen werden, um an die darunterliegenden Brandherde gelangen zu können.

Rund um den Großbrand kursieren inzwischen Gerüchte, dass das ehemalige Gasthaus im Rahmen eines Immobilienprojektes - es soll sich um ein Einkaufszentrum handeln - wiederbelebt werden sollte. Das Gebäude stand seit Jahren leer und war unbewohnt.

Elisabeth Nachbar
Elisabeth Nachbar
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