In Supermärkten

Wegschmeißen von Lebensmitteln wird verboten

Wirtschaft
03.01.2020 13:53

Im neuen Regierungsabkommen findet sich auch ein „Aktionsplan gegen Lebensmittelverschwendung“: Dieser sieht vor, dass abgelaufene Lebensmittel von Supermärkten verschenkt werden müssen. Ein System, das sich in Frankreich bewährt hat.

Österreich will Frankreich folgen: Denn in der Grande Nation müssen Geschäfte seit 2016 unverkäufliche Nahrungsmittel Hilfsorganisationen schenken, ein klares Signal für mehr Miteinander und weniger Lebensmittelverschwendung.

Dies soll auch in Österreich kommen: Laut Regierungsprogramm werde es einen „Aktionsplan gegen Lebensmittelverschwendung über die gesamte Wertschöpfungskette in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den österreichischen Handelsunternehmen, mit Produzenten und karitativen Organisationen“ geben. 

(Bild: EPA/Symbolbild)

„Nationale Koordinierungsstelle“
Darin klipp und klar enthalten ist ein „Verbot des Entsorgens von genusstauglichen Lebensmitteln aus dem Lebensmitteleinzelhandel“. Über eine „nationale Koordinierungsstelle“ soll die Verteilung der knapp abgelaufenen Produkte überwacht werden. 

Vorreiter Frankreich
Seit Lebensmittelmärkte in Frankreich abgelaufene Produkte an Hilfsorganisationen verschenken müssen, sind in Frankreich zwei positive Effekte eingetreten. Die Spenden stiegen in den ersten zwei Jahren um 22 Prozent an. Und die Supermärkte bewerben viel gezielter Lebensmittel, die kurz vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums stehen. Statt auf den Müllbergen landen die Produkte nun doch noch bei den Kunden.

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