30.12.2019 16:57 |

Suchhunde im Einsatz

Lawine auf Skiroute erfasste Kind - gerettet

Im Skigebiet Heiligenblut-Großglockner (Kärnten) ist am Montagnachmittag eine Lawine abgegangen. Nachdem sich mehrere Personen auf der Skiroute befunden hatten, wurde ein groß angelegter Sucheinsatz nach möglichen Verschütteten eingeleitet. Ein zwölfjähriger Bub wurde zum Glück nur teilweise verschüttet, konnte geborgen und ins Krankenhaus Lienz geflogen werden. Da der Lawinenkegel aber riesig ist und die Gleitschneelawine noch dazu in der Nähe von einem Schlepplift abgegangen war, waren sämtliche Bergrettungen des Tales mit sieben Lawinenhunden noch stundenlang im Einsatz, um mögliche Verschüttete zu finden.

Die Lawine war gegen 14.50 Uhr im Bereich der Hochfleiss - noch dazu in der Nähe des Schleppliftes - abgegangen. Dort verläuft die betroffene und beliebte Skiroute. Es handelt sich um eine Abfahrt, die zwar nicht präpariert wird, aber trotzdem zum Skigebiet gehört.

Ob die Lawine von einem Wintersportler ausgelöst wurde oder nicht, ist bislang unklar. Der zwölfjährige Bub wurde teilweise verschüttet, konnte aber geborgen werden. Ein weiteres Kind war zwar in der Nähe, blieb aber unversehrt. 

„Das ganze Tal ist im Einsatz“
„Der Lawinenkegel ist riesig. Wir müssen weitersuchen. Das ganze Tal ist im Einsatz. Alles Bergrettung von Heiligenblut über Kolbnitz bis zu Winklern, Fragant. Wir wollen einfach sicher gehen, dass keiner mehr unter der Lawine ist. Ich bin gerade mit meinem Hund im oberen Bereich unterwegs“, berichtet Harald Rader von der Bergrettung Heiligenblut.

Laut Lawinenlagebericht herrscht im Skigebiet zur Zeit Warnstufe 2, das heißt mäßige Gefahr. Die Wahrscheinlichkeit von Gleitschneelawinen ist aber leider gegeben. Erst vor Kurzem, am Stefanitag, sind im Oberkärntner Skigebiet Ankogel-Mallnitz drei Lawinen hintereinander abgegangen.

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