Kammerbilanz:

332.300 Stunden für Anliegen der Landwirte da

Die Landwirtschaftskammer Oberösterreich leistete 332.300 Stunden in den Bereichen Bildung, Beratung, Ausgleichszahlungen und als Interessensvertretung. Neue Herausforderungen für Landwirte ergeben sich nicht nur durch den Klimawandel, auch EU-Verordnungen wie die Weide-Pflicht für Bio-Betriebe fordern.

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Wettbewerb, Technisierung, Digitalisierung, Klimawandel, steigende Konsumentenwünsche verlangen von Landwirtschaftsbetrieben immer mehr. Unterstützung kommt von der Landwirtschaftskammer (LKOÖ), die heuer 332.300 Stunden in der Beratung und als Interessensvertretung erbrachte. Auch 200 Gesetzesentwürfe wurden begutachtet, etwa über die neue Tierhalterhaftung oder zur Saisonarbeiterbeschäftigung.

Bio-Betriebe und EU
Nächste Herausforderung: Ab 1. Jänner 2020 müssen Bio-Landwirte ihren Tieren eine Weide zur Verfügung stellen, auch wenn diese auf der anderen Straßenseite liegt. Bisher reichte Freigeländezugang: „Das kann für viele Betriebe schwierig werden“, sagt Joachim Mandl, LKOÖ-Berater. Wird die Einhaltung der EU-Verordnung ignoriert, droht Bio-Zertifikatsverlust. Die LKOÖ hat schon eine Infoseite eingerichtet. Im Jahr 2021 könnte es noch einmal zu Verschärfungen kommen.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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