Probleme in der Pflege

„Ausbildung attraktiver machen, reicht nicht aus“

Ist die Ausbildung für Pflegeberufe zu wenig attraktiv, wie im Landtag mancher meint? Weil es ja heuer doch nur 649 statt der jährlich nötigen mindestens 800 Ausbildungs-Einsteiger gab? „Nein“, sagt Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ): Das Maß der Attraktivität der Pflege sei in den Arbeitsbedingungen begründet
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„Die Sozialreferentin hat Maßnahmen zu setzen, damit Lehrgänge attraktiver werden und alle Plätze auch angenommen werden“, ist laut ÖVP-Sozialsprecher Wolfgang Hattmansdorfer eines der Ergebnisse des jünsten Landtags-Unterausschusses zu den Pflegereformen gewesen: 2019 wurden 1080 Ausbildungsplätze angeboten, jedoch Lehrgänge nur zum Teil ausgebucht. „Wir haben die Ausbildung breiter aufgestellt und attraktiver gemacht“, kontert Gerstorfer. Es sei immer klar gewesen, dass man die auf 1080 fast verdoppelten Ausbildungsplätze nicht sogleich komplett füllen könne. Aber es habe immerhin ein Plus von 35 Prozent gegenüber 2018 gegeben.

Arbeitsbedingungen verbessern
Verbessert müssten aber in erster Linie die Arbeitsbedingungen werden. Etwa durch einen besseren Pflegeschlüssel (das Zahlenverhältnis zwischen Pflegern und Klienten), über den man diskutieren müsse. „ÖVP und FPö dürfen sich da gerne besonders engagieren“, so Gerstorfers Einladung.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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