21.12.2019 06:00 |

Betrugsvorwürfe

Millionenaffäre um Österreicher in Südafrika

Schwere Vorwürfe gegen einen österreichischen Geschäftsmann in Südafrika: Laut Staatsanwaltschaft soll der 63-Jährige mehrere Millionen Euro an Steuergeldern des Stadtbudgets von Tshwane abgezweigt haben. Nach vorläufiger Verhaftung muss der Verdächtige nun im Hausarrest auf seinen Prozess warten.

Eigentlich hatte der rot-weiß-rote Unternehmer über die Weihnachtsfeiertage einen Familienurlaub auf den Seychellen geplant - stattdessen musste der Verdächtige eine Kaution von umgerechnet rund 6500 Euro hinblättern und steht bis zum Prozess im Februar in Tshwane unter Hausarrest.

Polizei stürmte Haus
Konkret steht der Doppelstaatsbürger mit österreichischem und südafrikanischem Pass im dringenden Verdacht, im Zuge seiner geschäftlichen Tätigkeiten für die Stadtregierung von Tshwane umgerechnet 3,4 Millionen Euro an Steuergeldern abgezweigt und gewaschen zu haben. Mittwoch stürmte die örtliche Polizei das Haus des Unternehmers und legte ihm Handschellen an. Im Zuge dessen wurden (laut offiziellen Aussagen) Berge an belastendem Material sichergestellt.

Wenig überraschend: Der Antrag des Verdächtigen, den geplanten Weihnachts-Seychellen-Familien-Urlaub dennoch antreten zu dürfen, wurde abgelehnt.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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