05.12.2019 06:10 |

Tote und Verletzte

Pearl Harbor: Matrose erschießt Zivilangestellte

Ein Angehöriger der US-Marine hat auf dem Militärstützpunkt Pearl Harbor-Hickam auf Hawaii auf Zivilangestellte geschossen und zwei von ihnen getötet. Der Zustand eines dritten Opfers sei stabil, teilte ein Militärsprecher am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz mit. Der Schütze sei ebenfalls tot, hieß es. Er hatte sich nach der Tat selbst erschossen. Der Zwischenfall ereignete sich in der Nähe eines Trockendocks auf dem weitläufigen Stützpunkt. Über die Hintergründe lagen keine Angaben vor, der Vorfall wird von der Navy untersucht.

Unmittelbar nach den Schüssen wurde die gesamte Anlage hermetisch abgeriegelt. Später wurde die Sperre wieder aufgehoben.

Täter in Marineuniform
Ein Augenzeuge sagte örtlichen Medien, dass er an seinem Computer gesessen sei, als er Schüsse gehört habe. Er habe drei Opfer am Boden liegen sehen. Der Schütze habe offenbar eine Marine- oder Matrosenuniform getragen und sich selbst getötet.

Laut dem Fernsehsender Hawaii News Now handelte es sich bei den Opfern um Zivilisten. Der Vorfall ereignete sich demnach in der Nähe des Südeingangs des weitläufigen Marinestützpunkts.

Gelände nahe der Nationalen Gedenkstätte
Das Werftgelände, auf dem sich der Zwischenfall ereignete, liegt in der Nähe der Nationalen Gedenkstätte, auf der an den japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 erinnert wird. An diesem Wochenende sind dort Gedenkfeiern geplant. Pearl Harbor ist einer der größten Stützpunkte der US Navy im Pazifik. Das dazugehörige Hickam ist ein Stützpunkt der US Air Force.

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