Zuversicht bei FPÖ:

„Können so optimistisch sein wie noch nie zuvor!“

Nach der schmerzhaften Niederlage bei der Nationalratswahl Ende September beauftragte FPÖ-Bundesparteichef Norbert Hofer seinen langjährigen Freund Andreas Rabl mit der Leitung der vierköpfigen Reformgruppe. Die Aufgabe nahm der freiheitliche Stadtchef aus Wels gerne an. Er ahnte aber nicht, dass sich die folgenden zwei Monate so schwierig gestalten würden.

„Krone“: Es vergeht kaum ein Tag ohne einen neuen Skandal mit FPÖ-Beteiligung. Wie soll da eine Reform gelingen?
Andreas Rabl: Mit den Themen Sicherheit, Heimat und Leistung haben wir die richtigen. Sie gehören nur ergänzt. Darum können wir so optimistisch sein wie nie zuvor. Die ÖVP kippt gerade nach links und kann so viele Wähler verlieren, die wird durch den Spesenskandal und das Ibiza-Video verloren haben. Es muss ein klarer Schnitt her!

„Krone“: Das heißt im Klartext?
Rabl: Der Parteiausschluss von Heinz-Christian Strache muss her. Ich bin überzeugt, dass das passieren wird.

„Krone“: Sind nicht auch die Liederbuchaffären und die ständigen Einzelfälle ein Problem?
Rabl: Wir haben einen rechten Narrensaum und müssen klarmachen, dass der inakzeptabel ist.

„Krone“: Wie soll das gehen?
Rabl: Das verrate ich noch nicht. Ich habe aber jedenfalls eine Lösung parat.

„Krone“: Wie sieht eigentlich ihr Reformplan aus?
Rabl: Er muss nur noch von Norbert Hofer abgesegnet werden. Im Dezember wird er präsentiert.

„Krone“: Es hieß, Sie gehen nach Wien und werden Parteichef.
Rabl: Völliger Unsinn. Hofer ist der beste Parteichef. Ich empfinde in Wels sehr hohe Zufriedenheit.

Mario Zeko
Mario Zeko
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