08.11.2019 19:57 |

Nach fast 40 Toten

USA wollen E-Zigaretten erst ab 21 Jahren erlauben

Die US-Regierung will das Mindestalter für die Benutzung von E-Zigaretten voraussichtlich von 18 auf 21 Jahre anheben. Das werde ein Bericht empfehlen, der kommende Woche vorgestellt werden soll, sagte US-Präsident Donald Trump am Freitag im Garten des Weißen Hauses. Möglicherweise ist ein aus Vitamin E gewonnenes Öl in den sogenannten Liquids für die Todesfälle der vergangenen Monat verantwortlich.

Die US-Regierung will das Mindestalter für die Benutzung von E-Zigaretten voraussichtlich von 18 auf 21 Jahre anheben. Das werde ein Bericht empfehlen, der kommende Woche vorgestellt werden soll, sagte US-Präsident Donald Trump am Freitag im Garten des Weißen Hauses.

„Wir müssen uns um unsere Kinder kümmern, das ist das Wichtigste“, sagte Trump. Auch zu E-Zigaretten mit bestimmten Geschmacksrichtungen werde es Empfehlungen geben, sagte er. Solche E-Zigaretten gelten in den USA als besonders beliebt bei jungen Menschen.

Mehr als 2000 Erkrankte in den Staaten
Die Zahl der Toten nach dem Gebrauch von E-Zigaretten in den USA war zuletzt weiter angestiegen. Der US-Gesundheitsbehörde CDC zufolge starben bereits 39 Menschen, die Zahl der Erkrankten liegt bei mehr als 2000 Fällen. Die Ursache für die Lungenschäden ist laut CDC noch immer nicht geklärt.

THC-Liquids unter Verdacht
Zuletzt hatte es Hinweise gegeben, dass THC-Produkte eine Rolle spielen könnten. THC (Tetrahydrocannabinol) steckt in Cannabis und ist hauptsächlich für die berauschende Wirkung der Droge verantwortlich.

In Europa ist bisher kein ähnlicher Anstieg von Lungenschädigungen bekannt. Die Beschwerden scheinen sich weiterhin auf Nutzer in Nordamerika zu beschränken. Das könnte an der strengeren Regulierung bei den möglichen Inhaltsstoffen der E-Zigaretten in Europa liegen.

Vitamin-E-Öl Ursache für Todesfälle?
Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag mitteilte, könnte aus Vitamin E gewonnenes Öl eine mögliche Ursache für die Todesfälle nach dem Gebrauch von E-Zigaretten in den USA darstellen. „Es handelt sich um das erste Mal, dass wir eine mögliche besorgniserregende Chemikalie in Proben von Patienten mit diesen Lungenkrankheiten entdeckt haben“, so die Behörde.

Bei einer Untersuchung von Proben von Lungenflüssigkeit von 29 erkrankten Patienten aus zehn Bundesstaaten sei besagtes Öl in allen Proben gefunden worden. Es müssten aber noch weitere Untersuchungen durchgeführt werden und es sei nicht auszuschließen, dass auch andere Chemikalien zu den Erkrankungen beitrügen, hieß es.

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