07.11.2019 08:25 |

Lag tagelang im Koma

Von ihrer Katze gekratzt: Britin beinahe gestorben

Einer 65-jährigen Britin wäre ein kleiner Kratzer ihrer Hauskatze „Chan“ beinahe zum Verhängnis geworden. Denn die Wunde entzündete sich. Ärzte stellten einen Befall durch fleischfressende Bakterien fest. Nur eine Notoperation rettete der Frau das Leben.

Der vor wenigen Tagen bekannt gewordene Vorfall ereignete sich im Vorjahr. Shirley Hair wurde im April 2018 von ihrer Siamkatze beim Spielen gekratzt. Als sie wenige Tage später an Schwindel, Muskelschmerzen und Appetitlosigkeit litt, dachte die 65-jährige aus Bristol zunächst an eine Grippeerkrankung. Als sie dann auch noch einen Ausschlag bekam, musste die Britin ins Spital, wo eine Blutvergiftung und eine Infektion mit fleischfressenden Bakterien festgestellt wurden.

Im Zuge einer Notoperation wurde das befallene Gewebe entfernt. Die Ärzte sahen sich auch gezwungen, Hair in ein künstliches Koma zu versetzen, damit sich der Körper der Frau erholen kann. In diesem wurde sie fünf Tage lang gehalten. Anschließend verbrachte Hair sechs Wochen im Southmead Hospital. Es folgten weitere Operationen. Unter anderem musste Haut von Hairs Bein transplantiert werden. Damit konnten ihre Hand und ihr Arm wieder rekonstruiert werden.

„Ich wollte sie nur zum Kuscheln hochheben“
„Es passierte bei der Gartenarbeit. Ich wollte ,Chan‘ hochheben, aber sie wehrte sich und verpasste mir einen ziemlich tiefen Kratzer“, schilderte Hair gegenüber britischen Medien die Szenen, die ihr beinahe zum Verhängnis geworden wären. Ob die Infektion durch das Haustier verursacht wurde oder die Bakterien später über die Kratzwunde in den Körper der Britin gelangten, ist unklar.

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