20.09.2019 08:53 |

Suche nach Glutnestern

Nachtschicht für Feuerwehr nach Hotelbrand in Wien

Nachtschicht für die Einsatzkräfte der Wiener Feuerwehr nach dem Brand eines Hotels auf der Rossauer Lände im Bezirk Alsergrund: Im fünften Stock des Gebäudes war am Donnerstagnachmittag plötzlich Feuer ausgebrochen. Die Flammen waren am späteren Abend zwar unter Kontrolle, doch der Kampf gegen Glutnester im Dach ging weiter.

Gegen 17 Uhr hatte es in dem Appartementhotel plötzlich zu brennen begonnen. Ein Großeinsatz der Feuerwehr war die Folge, insgesamt rückten 70 Mann mit 15 Fahrzeugen zum Brandort aus.

Die Polizei musste die Rossauer Lände im Bereich des betroffenen Gebäudes für den Löscheinsatz sperren. Die Folge: Rasch baute sich auf der Lände ein Stau auf, der gegen 19.30 Uhr sogar bis zur Nordbrücke zurückreichte.

Indes kämpften die Helfer der Feuerwehr unermüdlich gegen die Flammen, gegen 21.30 Uhr sei der Brand unter Kontrolle gewesen, so Feuerwehrsprecher Gerald Schimpf. Das Feuer hatte sich allerdings in die Dachkonstruktion des Gebäudes gefressen, Nachlöscharbeiten waren deshalb nötig, ebenso wurde nach Glutnestern gesucht. Die gesamte Nacht über standen die Helfer im Einsatz.

„Massive Brand- und Löschwasserschäden“
Wie Schimpf Freitagfrüh berichtete, werde man nach einer Einsatzbesprechung „wohl an eine Fachfirma übergeben, die sich um die massiven Brand- und Löschwasserschäden kümmern wird“.

Nach Angaben von Berufsrettungssprecher Andreas Huber wurden bei dem Feuer drei Menschen leicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind weiterhin in vollem Gange.

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