05.09.2019 11:42 |

Unappetitlicher Fund

33 Spanferkel ungekühlt in Laderaum entdeckt

Bei diesem Anblick kann einem der Appetit vergehen - und durchaus zu Recht. Denn hier wurde auf so gut wie jede hygienische Maßnahme schlichtweg verzichtet. Beamte der Grenzpolizei in Passau machten am Mittwoch in einem Wiener Auto eine wahrlich unappetitliche Entdeckung: Insgesamt 33 geschlachtete Spanferkel lagen übereinander gestapelt, ungekühlt und ungeschützt im Laderaum des Fahrzeugs. Zu diesem Zeitpunkt war der Wagen mit der Fracht bereits mindestens zehn Stunden unterwegs.

Der 52 Jahre alte Lenker aus Serbien war auf dem Weg von den Niederlanden nach Wien. Bei der Passauer Grenze wurde der Wagen von der Grenzpolizei herausgefischt und kontrolliert. Augenblicke später stand fest: Treffer. Der Anblick, der sich den Polizisten im Laderaum bieten sollte, kann einem durchaus auf den Magen schlagen: 33 tote Spanferkel lagen gestapelt und ungekühlt im Fahrzeug, lediglich ein paar Decken waren darunter ausgebreitet worden.

Bereits zehn Stunden unterwegs
Die Polizei geht davon aus, dass das Fleisch für den menschlichen Verzehr bestimmt gewesen und in der Bundeshauptstadt weiterverarbeitet worden wäre.
Zum Zeitpunkt der Kontrolle war die ungekühlte Fracht bereits zehn Stunden auf den Straßen unterwegs, der Serbe hätte noch etwa drei bis vier Stunden Fahrt vor sich gehabt.

Die Schweine wurden von der Grenzpolizei sichergestellt, der Serbe musste seine Fahrt mit leerer Ladefläche fortsetzen.

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