27.08.2019 13:06 |

Nach Sicherheitspanne

Teile des Münchner Flughafens für Stunden gesperrt

Eine Sicherheitspanne hat am Dienstagvormittag den Flughafen München lahmgelegt. Weil ein Spanier durch eine Notausgangstür unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt war, wurden große Teile der beiden Terminals von der Polizei geräumt, nach verdächtigen Gegenständen durchsucht und die Abfertigung komplett gestoppt. Vor dem Terminal 2 warteten laut Angaben des Flughafens zeitweilig etwa 5000 Reisende, mindestens 130 Starts und Landungen mussten gestrichen werden.

Die Sperrung war gegen 7.30 Uhr verhängt worden, nachdem ein Spanier im Terminal 2 vor einer Einreisekontrolle durch eine Notausgangstür vom unkontrollierten Bereich in den kontrollierten gelangt war - was nicht erlaubt ist. Laut Angaben der Polizei sei der Mann, der aus Bangkok (aus einem sogenannten nicht sicheren Drittstaat) gekommen war und nach Madrid weiterfliegen wollte, „relativ schnell“ gefunden und befragt worden. Trotzdem „müssen Passagiere über den ganzen Tag mit Beeinträchtigungen im Luftverkehr rechnen“, hieß es vonseiten des Flughafens. Passagiere sollten sich bei ihrer Airline über den aktuellen Status ihres Fluges informieren.

Bei den Durchsuchungen in den gesperrten Bereichen habe man nichts Verdächtiges entdecken können, hieß es. Etwa 130 Verbindungen - hauptsächlich innerdeutsche und innereuropäische Flüge der Lufthansa - wurden gestrichen. Erst gegen 11.15 Uhr starteten die Flughafenmitarbeiter wieder mit der Abfertigung von Passagieren. Von den annullierten Flügen dürften rund 7500 Fluggäste betroffen sein.

Flughafen verteilte Wasser an Reisende
Bis 12.45 Uhr konnten neu eintreffende Fluggäste das Terminal 2 nicht betreten, um zu verhindern, dass das Gebäude überfüllt wird, wie der Flughafen erklärte. Alle Menschen aus den geräumten Terminalbereichen mussten noch einmal kontrolliert werden. Der Flughafen verteilte Wasser und informierte die Passagiere über Lautsprecheransagen sowie via Twitter über die Situation.

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