Große Gefahr

Steine-Attentat auf Autobahn ist kein Einzelfall

Das hätte in einer Katastrophe enden können: Ein Trio nahm auf einer Brücke über die Westautobahn in St. Georgen im Attergau mit Steinen Autos ins Visier. Und traf einen Audi mit einem deutschen Urlauberpärchen. Es blieb zum Glück nur bei einem Sachschaden. Am Freitag meldete ein Autofahrer ein neues Attentat.

Der junge Urlauber (21) hatte am Weg nach Salzburg gegen 14.20 Uhr auf der Brücke drei Personen gesehen – Sekunden später krachte es. Mehrere Zentimeter große Steine hatten den Audi getroffen. Der Deutsche und seine Beifahrerin (18) blieben unverletzt, fuhren sofort zur Polizei nach St. Georgen/A. und erstatteten Anzeige. Die, genauer die Kollegen von der zuständigen Autobahnpolizei Seewalchen, ermitteln nun wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung. Strafrahmen: ein bis 10 Jahre Haft.

Zweiter Vorfall
Und in Seewalchen ging am Samstagmorgen die nächste Meldung über Steinewerfer ein, nachdem der Betroffene von der Irrsinnsaktion gehört hatte. Auch hier hatte es zum Glück keine Verletzten gegeben, das Opfer hatte zuvor auf eine Anzeige verzichtet. „Solche Meldungen über Steinewerfer gibt’s immer wieder“, wissen die Ermittler, die dann sofort zu den Tatorten fahren – aber da sind die meist jugendlichen Attentäter dann schon weg.

Brocken verletzte Lastwagen-Fahrer
Wie auch im Februar des Vorjahres in Wels, wo ein Lkw-Lenker von einer Brücke ins Visier genommen worden war, als er über die A…25 fuhr. Hier durchschlug ein Steinbrocken die Windschutzscheibe und verletzte den Chauffeur. Die Attentäter entkamen.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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