15.07.2019 10:03 |

Monatelang geschlagen

Trennung nicht akzeptiert und Ex-Freundin bedroht

Weil ihre Freundin nach der beabsichtigten Trennung vom Lebensgefährten nicht wie vereinbart am Treffpunkt erschien, hat sich eine 19-Jährige am Samstagvormittag in Wien große Sorgen gemacht und die Polizei alarmiert. Und die Beamten sollten gerade rechtzeitig in der Wohnung des ehemaligen Paares im Bezirk Favoriten eintreffen. Denn der nunmehrige Ex-Freund der 28-Jährigen akzeptierte die Trennung nicht und bedrohte die Frau mit dem Umbringen.

Die 28-Jährige hatte den Ablauf im Vorfeld offenbar genau geplant. So weihte sie ihre 19-jährige Freundin in die Trennungsabsichten von ihrem 25-jährigen Freund ein und vereinbarte mit ihr einen Treffpunkt bei einer Bushaltestelle in Favoriten. Das Opfer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ein monatelanges Martyrium durchlebt. Immer wieder war sie von dem Verdächtigen geschlagen worden, wie sich herausstellen sollte.

Von Freund beobachtet
An diesem Tag wartete die 28-Jährige so lange in der Wohnung, bis sich der 25-Jährige am Vormittag zur Apotheke aufmachte, um seine Drogenersatzmedikamente zu holen, wie Polizeisprecher Harald Sörös am Montag berichtete. Als der 25-Jährige gegangen war, verließ die Frau gemeinsam mit ihrem Hund die Wohnung - wurde dabei allerdings von dem 25-Jährigen beobachtet.

Dieser stellte daraufhin die 28-Jährige zur Rede, nahm dann den Hund wieder an sich und wollte in die Wohnung zurückkehren. Die Frau folgte ihm, woraufhin ein Streit zwischen den beiden entbrannte. Zurück in der Wohnung, bedrohte der Verdächtige sein Opfer und drohte ihm mit dem Umbringen, sollte die 28-Jährige ihn verlassen.

Anzeigen und vorläufige Festnahme
Da die Frau nicht am vereinbarten Treffpunkt auftauchte, befürchtete ihre 19-jährige Freundin Schlimmes und verständigte die Polizei. In der Wohnung trafen Beamte die beiden schließlich an. Der 25-jährige Verdächtige wurden wegen des Verdachts der schweren Nötigung, der fortgesetzten Gewaltausübung sowie nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt - die Polizei stellte in der Wohnung mehrere Tabletten ohne Rezept sicher. Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen.

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