06.07.2019 11:01 |

„Gefährliche Drohung“

Jetzt ermittelt Staatsanwaltschaft gegen Dönmez

Die Linzer Staatsanwaltschaft hat wegen gefährlicher Drohung Ermittlungen gegen den fraktionslosen Nationalratsabgeordneten Efgani Dönmez eingeleitet. Gegenstand der Prüfung sei der Griff des Politikers zu einem Klappmesser bei einer Auseinandersetzung mit einem 23-Jährigen in einem Linzer Park.

„Er ist als Beschuldigter erfasst mit ,Gefährlicher Drohung‘ als Arbeitstitel“, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Samstag. Nächste Woche nach Eintreffen des abschließenden Polizeiberichtes werde geprüft, ob die Ermittlungen weitergeführt werden. Dann werde sich auch herausstellen, ob es nötig sei, die Aufhebung der Immunität des Abgeordneten zu beantragen. Dies wäre eigentlich nur dann gegeben, wenn die Tat im Zuge der politischen Tätigkeit begangen worden wäre.

Bei Attacke in Linz verletzt
Der frühere Grünen- und ÖVP-Mandatar und nun „wilde“ Abgeordnete Efgani Dönmez war vergangenen Sonntagabend in Linz bei einer Auseinandersetzung verletzt worden. Er hatte während einer Auseinandersetzung mit einem 23-Jährigen ein Klappmesser gezogen, woraufhin dieser zur Verteidigung zu einem Schirm griff und Dönmez damit attackierte.
Grund der Auseinandersetzung sei gewesen, dass der Tschetschene die elfjährige Tochter des Politikers angespuckt hätte.

Der Abgeordnete war bei der Attacke am rechten Arm und am kleinen Finger verletzt worden und musste zur ambulanten Behandlung ins Spital.

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