Kein Fremdverschulden

Österreicher (47) lag tot in Hotelsuite im Kosovo

Ein Österreicher ist in einem Luxus-Hotel im Kosovo tot aufgefunden worden. Wie die „Krone“ erfuhr, lag der 47-jährige Geschäftsmann am Freitagnachmittag leblos in seiner Suite am Boden. Die Polizei wurde alarmiert. Die Ermittler waren zunächst skeptisch, deshalb wurde eine Obduktion angeordnet. Am Abend lag das vorläufige Ergebnis vor: Der Welser dürfte demnach eines natürlichen Todes gestorben sein.

Der aus dem Raum Wels in Oberösterreich stammende Gernot J. war mehrmals im Kosovo gewesen. Immer wieder geschäftlich. So auch dieses Mal. Offenbar war er in dem Hotel in der Hauptstadt Pristina mit einem Geschäftspartner verabredet. Pristina ist der Regierungssitz und somit auch das politische Zentrum des Landes.

Ob das Treffen tatsächlich stattgefunden hat, ist noch unklar. Fest steht nur, dass Gernot J. am Nachmittag gegen 15 Uhr tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden wurde.

Natürlicher Tod
Da es sich - wie die „Krone“ zunächst aus Ermittlerkreisen erfuhr - um einen bedenklichen Todesfall handelte, ein Fremdverschulden also nicht ausgeschlossen werden konnte, hatte sich die kosovarische Kripo eingeschaltet. Eine Obduktion wurde angeordnet, um die Todesumstände zu klären. Am Abend erfuhr die „Krone“ dann das vorläufige Ergebnis: Demnach sei der Mann eines natürlichen Todes gestorben.

Außenministerium eingeschaltet
Auch das heimische Außenministerium sei informiert worden, bestätige dessen Sprecher 
Peter Guschelbauer. Man stehe in Kontakt mit den Behörden im Kosovo.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung, und krone.at

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