Do, 20. Juni 2019
25.05.2019 12:00

„Fridays For Future“:

Verkehrswende als Forderung beim Klimastreik

Am ersten globalen Klimastreik Mitte März nahmen in Linz 3000 Leute teil. Zum zweiten, der gestern friedlich verlief, kamen - laut Angaben der Polizei - rund 2000. So viele junge (und auch ältere) Menschen gingen für den Klimaschutz durch die Linzer Innenstadt und forderten eine Verkehrswende.

Weil es aus Sicht der Demonstranten „fünf Minuten vor 12“ ist, begann der Streik um genau diese Uhrzeit. Der Protestzug führte vom Hauptplatz über die Nibelungenbrücke und zurück zum Landhaus. „Es war leider kein Politiker für uns da“, sagt Ida Berschl (18), Mitorganisatorin aus Schärding laut unserer Printausgabe. Da hat sie aber offenbar Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) übersehen, der mit seinem Hund Agur dabei war. Auch der grüne Verkehrssprecher im Landtag, Severin Mayr, wurde „an vorderster Front“ gesehen, ebenso die grüne Stadträtin Eva Schobesberger. Grünen-Landessprecher Stefan Kaineder war indes in Wien dabei. 

Forderungen an LH Stelzer übergeben
Schon im März waren Forderungen an Landeshauptmann Thomas Stelzer übergeben worden. Er hat das Kernteam von „Fridays For Future“ nun eingeladen, das Treffen findet im Juli statt.

Ruf nach 365 Euro-Öffi-Jahresticket
„Eine Verkehrswende! Jeder soll um 365 Euro im Jahr mit allen Öffis fahren können und dafür das Auto stehen lassen“, so Berschl. Viele der Klimaschützer aus ganz Oberösterreich waren tatsächlich mit dem Zug angereist. Bisher wurde übrigens noch kein „Streik-Freitag“ geschwänzt.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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