Di, 25. Juni 2019
21.05.2019 14:00

Laudas F1-Kumpel

Marko: „Er hat mit ganz schwacher Stimme geredet“

Helmut Marko hat seinen früheren Konkurrenten und langjährigen Wegbegleiter Niki Lauda als Ausnahmepersönlichkeit gewürdigt. „Eine einmalige Persönlichkeit, die sowohl im sportlichen, als auch im wirtschaftlichen Bereich Außerordentliches geleistet hat. Abseits davon war er ein Mensch mit Handschlagqualität“, so der Ex-Rennfahrer und Red-Bull-Motorsportberater.

Marko und Lauda waren einander Ende der 1960er-Jahre erstmals begegnet. „Ich glaube, ich habe ihn 1968 das erste Mal gesehen“, erinnerte sich der Steirer. „Ich glaube, das war in der Formel V, als er mit dem Transporter nach Finnland gefahren ist.“ Ihm sei gleich klar gewesen, „dass da jemand schneller ist, der sich darüber hinaus über alles Gedanken macht. Er hat sich nicht nur reingesetzt, sondern auch analysiert und akribisch vorbereitet.“

Auch später kreuzten sich die Wege der beiden immer wieder. Nachdem Marko seine Formel-1-Karriere wegen einer Augenverletzung beendet hatte, führte er eine Weile bei den Grand-Prix-Übertragungen des ORF-Fernsehens die Interviews mit dem meist erfolgreichen Lauda. Vor kurzem habe der 76-Jährige noch mit Lauda telefoniert, „und da hat er schon mit ganz schwacher Stimme gesprochen“.

Es habe leider schon einige Anzeichen gegeben, dass der dreimalige Weltmeister nicht mehr in die Formel 1 zurückkehren können wird, sagte Marko. „Es hat schon einige kritische Situationen gegeben. Es ging nicht mehr darum, ob er zurückkehrt, sondern ob er es überlebt.“ Lauda hinterlasse „eine nicht ersetzbare Lücke, sowohl für Österreich als auch für das ganze Grand-Prix-Geschehen“.

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