Fr, 24. Mai 2019
14.05.2019 10:32

Bilanz zum Geburtstag

Ein Jahr Stadtregierung: Vernunftehe in Innsbruck

Erst ein Jahr im Amt, aber schon viel gemeinsam durchgemacht: Die Bilanz der Innsbrucker Stadtregierung nach den ersten 12 gemeinsamen Monaten fällt eher nüchtern als hochemotional aus: „Wir haben’s eigentlich ganz gut gemacht“, lautet das erste Fazit. Aber wenigstens hat man auch Visionen für die Zukunft! 

Seit einem Jahr sind nun ÖVP, SPÖ, Für Innsbruck und die Grünen in einer Koalition „aneinandergekettet“. Die pure Harmonie wird im Gemeinderat selten bis nie zur Schau gestellt, aber gestern, anlässlich des ersten „Jahrestags“, war es einmal so weit.

Mit Selbstbewusstsein dürfe man feststellen, dass Innsbruck eine der liebenswertesten und begehrtesten Städte zum Leben sei. „Die Stimmung, das Gefühl, was bietet die Stadt als Lebensort: Hier brauchen wir den Vergleich mit anderen Städten weltweit nicht zu scheuen. Auch wenn wir noch eine Menge an Problemen zu lösen haben“, so der Grundtenor gestern. Ganz oben:

Das Wohnproblem: 300 neue Wohnungen wurden in diesem Jahr übergeben, 1400 weitere sind in Planung. 1000 neue insgesamt und 2000 Einheiten studentisches Wohnen hat die Regierung als Ziel bis Ende der Periode 2024 ausgegeben. Beim studentischen Wohnen habe man zwar 15 mögliche Standorte, „aber noch kein konkretes Projekt“, wie Bürgermeister Georg Willi gestern einräumte.

Zweiter Problembereich: Das MCI. Es ist zwar ein Landesprojekt, aber es trifft die Stadt finanziell massiv. „15 bis 20 Millionen Euro“, schätzt der Bürgermeister.

Dritter Problempunkt: Die Finanzen: „Rad-WM und Patscherkofel-Bahn sind ausfinanziert und durch die 15%-Einsparung bei den Ermessensausgaben sind wir auf einem stabilen Weg“, so Willi. „Wir müssen sparen, aber nicht bei Sicherheit und beim Sozialen“, betonte VP-Vize-BM Franz X. Gruber.

„Die Politik der Zukunft muss über den nächsten Wahltermin hinausgehen“, so StR Uschi Schwarzl über die strategische Ausrichtung. Die Vision für die Zukunft: Innsbruck soll "sicher, sozial und smart (vernetzt) sein. 

Philipp Neuner
Philipp Neuner

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