So, 19. Mai 2019
07.05.2019 11:17

Lage normalisiert sich

Nach Sri-Lanka-Terror: Alle Täter tot oder in Haft

Gut zwei Wochen nach den Terroranschlägen vom Ostersonntag in Sri Lanka sind nach Angaben der Behörden sämtliche Täter tot oder in Haft. „Alle, die die Selbstmordanschläge organisiert und verübt haben, sind getötet worden oder in Gewahrsam“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Das Leben in dem Inselstaat normalisiere sich langsam wieder, die Sicherheitsvorkehrungen blieben aber erhöht.

Auch die zwei „Bombenexperten“ der Gruppe seien getötet worden. „Wir haben die Sprengsätze, die sie für weitere Anschläge gelagert hatten, beschlagnahmt“, sagte Polizeichef Chandana Wickramaratne. Genaue Angaben dazu, wie viele Verdächtige im Zusammenhang mit den Anschlägen in Gewahrsam sind, machte er nicht. Ein Polizeisprecher hatte am Montag von 73 Verdächtigen gesprochen, unter ihnen neun Frauen.

Ausgangssperren aufgehoben
Wickramaratne sagte, mit der Aufhebung der Ausgangssperren normalisiere sich das öffentliche Leben langsam wieder. Es würden aber weiterhin verschärfte Sicherheitsvorkehrungen gelten. Am Montag waren auch die Schulen wieder geöffnet, allerdings blieb die Teilnahme am Unterricht vierlorts gering - viele Eltern befürchteten weitere Anschläge.

Insgesamt 257 Todesopfer
Bei den Selbstmordattentaten auf insgesamt drei Kirchen sowie drei Luxushotels waren insgesamt 257 Menschen getötet worden, etwa 500 weitere wurden verletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat reklamierte die Anschläge für sich. Sri Lankas Regierung macht die Islamistengruppe National Thowheeth Jama‘ath (NTJ) dafür verantwortlich, glaubt aber, dass sie Unterstützung aus dem Ausland hatte.

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