Do, 23. Mai 2019
19.04.2019 15:30

Tonnagenbeschränkung:

Mattigtal zieht wegen Lkw-Flut an einem Strang

Das Mattigtal ist ein aufstrebender Wirtschaftsraum, in dem der Verkehr zuletzt stark zugenommen hat. Das Vorhaben, die B…147 zu einer Transitroute auszubauen, schürt Ängste in der Bevölkerung. Der Verein „Lebensraum Mattigtal“ will nun eine durchgehende Tonnagenbeschränkung für die Straße erreichen.

Mehrere (gebaute, in Bau befindliche oder geplante) Umfahrungen auf der B…147 sollen in Summe eine gut ausgebaute Nord-Südverbindung von Berlin über Prag nach Italien bilden. Das ist das, was Paul Stefan und seinen Mitstreitern von „Lebensraum Mattigtal“ seit Jahren Sorge bereitet. Durch die Splittung des Gesamtprojekts im Innviertel – etwa in die Umfahrungen Munderfing-Mattighofen, Furth, Friedburg-Heiligenstatt sowie die Spangen Jeging und Höcken – glaubt das Land, keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) machen zu müssen.

Quer durch alle Gemeinden soll Resolution beschlossen werden
Um den Durchzugsverkehr im Mattigtal einzudämmen, will die Bürgerinitiative gegensteuern. „Wir stellen uns ein flächendeckendes Mautsystem und Tonnagenbeschränkungen vor“, so Stefan. Als erstes sollen alle Gemeinden eine Resolution an das Land für die Gewichtsbeschränkungen bei Lkw beschließen. In den Gemeinderatssitzungen im Mai und Juni bringen Mandatare aus verschiedenen Fraktionen Anträge in Braunau, Mauerkirchen, Schalchen, Mattighofen, Munderfing und Lengau. In Burgkirchen und Uttendorf geht Paul Stefan kommenden Dienstag noch auf die Suche nach Unterstützern.

Simone Waldl
Simone Waldl

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