15.04.2019 11:15 |

Rieseneinsatz in City

Psychisch Kranker attackierte Hotelmitarbeiter

Jener geistig Verwirrte, der am späten Sonntagnachmittag einen Großeinsatz samt Unterstützung der Spezialeinheit WEGA in der Wiener Innenstadt ausgelöst hat, hatte zuvor einem Hotelangestellten einen Schlag auf den Hinterkopf verpasst. Später randalierte der 34-Jährige in einem Geschäftslokal. Der Mann wurde in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert.

Dieser Einsatz hat am Sonntagnachmittag in der City für ordentlich Aufsehen gesorgt: Zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feuerwehr und Rettung hatten sich gegen 16 Uhr vor einem Gebäude am Kärntner Ring 15 in Stellung gebracht. Die Feuerwehr fuhr die Drehleiter aus, positionierte diese vor einem Fenster im ersten Stock. Schwer bewaffnete WEGA-Beamte stiegen daraufhin in das Gebäude ein. Kurz darauf wurde der Einsatz beendet.

Doch was war eigentlich passiert?

Wie die Polizei am Montag bekannt gab, war der 34-jährige österreichische Staatsbürger am Nachmittag in ein Hotel am Kärntner Ring gekommen. Er verhielt sich seltsam, woraufhin ein Mitarbeiter ihn bat, das Nobelhotel zu verlassen. Daraufhin schlug der 34-Jährige dem 27 Jahre alten Angestellten mit der Faust auf den Hinterkopf.

Aus Fenster auf Gebäudevorsprung geklettert
Anschließend ergriff der offenbar psychisch Kranke die Flucht aus dem Hotel, lief in ein Haus auf der anderen Straßenseite und kletterte aus einem Fenster auf einen Gebäudevorsprung. Von dort aus behauptete er gegenüber den bereits eingetroffenen Einsatzkräften, dass sich in dem Haus eine mit einer Schusswaffe bewaffnete Person befinde.

Daraufhin wurden die Feuerwehr sowie die WEGA angefordert. Da unklar war, ob sich der 34-Jährige in die Tiefe stürzen wolle, wurde sofort ein Sprungkissen aufgebaut. Die WEGA-Beamten betraten dann über die Drehleiter das Gebäude und nahmen den Mann fest. Er hatte zuvor auch noch Glasscheiben eingeschlagen und Deckenplatten in einem Geschäftslokal heruntergerissen. Dabei hatte er sich an den Armen verletzt.

Im Zuge einer amtsärztlichen Untersuchung erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann an einer psychischen Erkrankung leidet, weshalb er in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert wurde.

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