Was die „Krone“ exklusiv verkündet hatte, bestätigte gestern der ÖFB: Nach dem „Nein“ zur Generali-Arena, wo die Polizei große Sicherheitsbedenken äußerte, bleibt Klagenfurt Schauplatz des Cup-Finales: Meister Salzburg und Rapid matchen sich am 1. Mai im Wörthersee-Stadion um den Titel. Dort droht allerdings ein Engpass bei den Sicherheitskräften.
Klagenfurt wird am 1. Mai zum sechsten Mal in Folge zur Bühne für das Cup-Endspiel - das Präsidium des ÖFB votete klar dafür. Die Freude bei der Kärntner Polizei hält sich in Grenzen. Denn die kurzfristige Verlegung der Austragungs-Stätte schafft ein neues Sicherheits-Problem.
Kärntens Polizei-Sprecher Rainer Dionisio warnt angesichts der kurzen Vorlaufzeit: „Unsere Dienstpläne sind lange fertig. Jetzt müssen wir rasch Beamte mobilisieren, die am 1. Mai Dienst machen können.“ Zumal angesichts des Feiertages ein enormer Fan-Ansturm zu erwarten ist.
Rapids Präferenz, im Happel-Oval zu spielen, erfüllte sich nicht: „Aber Klagenfurt hat bewiesen, ein toller Austragungsort zu sein“, betonte Geschäftsführer Christoph Peschek. Salzburgs Geschäftsführer Stephan Reiter sieht im Wörthersee-Stadion den „passenden, neutralen Austragungsort. Wir kennen das Stadion sehr gut.“
Christian Reichel/Christian Rosenzopf, Kronen Zeitung
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