Di, 23. April 2019
22.03.2019 16:06

Terror-Anklage

Utrecht: Todesschütze gesteht Anschlag mit 3 Toten

Vier Tage nach dem Blutbad mit drei Toten in einer Straßenbahn in Utrecht hat sich der Hauptverdächtige Gökmen T. am Freitag zu der Tat bekannt und erklärt, allein gehandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft legt ihm mehrfachen Mord bzw. Totschlag mit terroristischem Motiv zur Last.

Gökmen T. hatte am Montag in einer Straßenbahn in Utrecht um sich geschossen. Drei Menschen wurden getötet und drei weitere schwer verletzt. Die Tat hatte die Niederlande schwer geschockt.

Bei dem Verdacht eines terroristischen Motivs stützt sich die Staatsanwaltschaft auf ein Schreiben, das im Fluchtauto gefunden wurde. Das Schreiben war nicht veröffentlicht worden. Allerdings wird auch untersucht, ob psychische Probleme ein Motiv sein könnten, „kombiniert mit einer radikalisierten Ideologie“.

Zweiter Verdächtiger aus Haft entlassen
Ein weiterer Verdächtiger, der am Dienstag festgenommen worden war, wurde am Freitag aus der Haft entlassen. Er werde nicht mehr verdächtigt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Die Untersuchungshaft des Hauptverdächtigen war am Freitag um die maximale Dauer von weiteren zwei Wochen verlängert worden.

Am Abend sollte in Utrecht mit einem Schweigemarsch an die Opfer erinnert werden. Dazu kündigten auch Ministerpräsident Mark Rutte, der Justizminister sowie die Bürgermeister der vier großen Städte des Landes ihre Teilnahme an.

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