Sa, 20. April 2019
21.03.2019 08:40

248 Euro gefordert

Achtung: Gefälschte Inkasso-Briefe im Umlauf

Mit einem täuschend echt aussehenden Inkasso-Schreiben versuchen derzeit Betrüger in Kärnten ihr Glück. Im Namen der Akzepta Inkasso Gmbh & Co. KG werden Konsumenten zur Zahlung von 248,95 Euro aufgefordert. Laut Arbeiterkammer soll das Geld auf keinen Fall einbezahlt werden. Experten geben Tipps, wie man ein Inkasso-Schreiben auf seine Echtheit überprüfen kann.

Im trügerischen Schreiben behaupten die noch unbekannten Verfasser, dass man bei „Winners 49 & Top 400 & Millionenrente Spielgemeinschaft“ offene Forderungen von 248,95 Euro ausstehend habe. Ebenso wird versucht, die Konsumenten zu verunsichern und unter Druck zu setzen. So heißt es etwa: Wenn man den geforderten Betrag nicht zur Einzahlung würde, drohe ein Gerichtsverfahren. Auch von Kontopfändung und Zwangsvollstreckung ist im Schreiben die Rede.

„Es gibt zwar ein Inkassounternehmern namens Akzepta, aber bei diesem Schreiben - mit täuschend echtem Logo - handelt es sich nicht um dieses Unternehmen, sondern klar um Betrug“, warnt Stephan Achernig, Leiter des Konsumentenschutzes der Arbeiterkammer Kärnten.

Auffallend sei neben der harten Drohungen die falsche Münchner Firmenadresse und der IBAN auf dem beigefügten Zahlschein. Der Ländercode verweise nämlich auf ein Konto in Bulgarien.

Tipps der Arbeiterkammer zur Erkennung falscher Mahnschreiben:

  • Achten Sie beim IBAN auf den richtigen Ländercode.
  • Die Hauptforderungen sollten unbedingt namentlich angeführt sein.
  • Inkassokosten müssen im Detail aufgeschlüsselt sein.

Bei Unklarheiten können sich Konsumenten an die Experten der Arbeiterkammer wenden. Telefonnummer: 050 477-2000

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