05.02.2019 06:00 |

Leitet Ombudsstelle

Vertrauenslehrerin für Integration tritt Dienst an

Mit ihrem Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“, in dem sie schonungslos die Integrationsprobleme in den Schulen aufzeigte, rüttelte Pädagogin Susanne Wiesinger auch die Politik auf. Am Montag trat sie ihren Dienst als Vertrauenslehrerin für Wertefragen an.

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat wenig Berührungsängste mit anderen Parteien und holt gern auch Experten vom anderen Ende des politischen Spektrums in sein Team, wie etwa den ehemaligen Wiener Stadtschulratspräsidenten Kurt Scholz (SPÖ). Oder eben die Lehrerin Susanne Wiesinger, die sich selbst als Linke bezeichnet.

Die Wiener Pädagogin, die sich nicht nur in ihrem Buch kein Blatt vor den Mund nimmt, hat am Montag die Leitung der neu geschaffenen „Ombudsstelle für Wertefragen und kulturelle Konflikte“ übernommen.

In den kommenden Wochen und Monaten soll Wiesinger nun vor allem „in die Schulen hineinhören“, wie es aus dem Ministerium heißt. Zusätzlich wird es regelmäßige Sprechtage geben. In etwa einem halben Jahr soll dann ein Bericht vorliegen, auf dessen Basis die entsprechenden Maßnahmen für eine bessere Integration gesetzt werden.

Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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