25.01.2019 18:24 |

223 Polizisten fehlen

Was die Salzburger Exekutive zur Personal-Not sagt

223 Polizistinnen und Polizisten fehlen im Land Salzburg. Das berichtete die „Krone“ und bezieht sich dabei auf die Polizei-Statistiken (siehe Salzburger Polizei ruft den Personal-Notstand aus). So fehlen etwa alleine in der Stadt Salzburg 87 Beamte, denn aktuell machen nur 399 Polizisten in der Landeshauptstadt Dienst, das Plansoll aber liegt bei 486.

Mit einem Fehlbestand von 14,2 Prozent beim landesweiten Personal liegt Salzburg an der Spitze aller Bundesländer, das kritisiert Polizei-Gewerkschafter Walter Deisenberger. Nur in Tirol und Oberösterreich (jeweils -12,5 Prozent) ist die Personalknappheit ähnlich. Michael Rausch, Pressesprecher der Salzburger Polizei: „Mehr Polizistinnen und Polizisten sind immer gut. Die Personaloffensive zeigt jedenfalls Wirkungung das wird sich auch in den nächsten Jahren sukzessive auf den Personalstand auswirken.“

Positive Entwicklung beim Personal

Eine positive Personalentwicklung verzeichnet die Landespolizeidirektion (LPD) Salzburg für die nächsten Jahre. In den letzten drei Jahren gab es mit 150 Neuzugängen im Jahr 2016, weiteren 103 Zugängen im Jahr 2017 sowie 128 im abgelaufenen Jahr 2018 insgesamt 381 neue Polizistinnen und Polizisten in Salzburg. Dem gegenüber stehen im selben Zeitraum 140 Pensionierungen und 23 sonstige Abgänge. Dieses Plus von 218 Neuzugängen wird sich ab 2019 sukzessive auswirken und in den Folgejahren eine wichtige Unterstützung für die Beamten an der Basis sein.

Die Offensive geht weiter

Für das Jahr 2019 sind ebenfalls mehr als 100 Neuzugänge fixiert. Dem stehen 55 Abgänge gegenüber. Der erste Kurs mit 28 Polizeischülern wurde bereits am 2. Jänner für ihre zweijährige Ausbildung angelobt. Am 22. Jänner schlossen 24 bestens ausgebildetePolizistinnen und Polizisten die Ausbildung ab und verstärken damit die Polizeiinspektionen im Außendienst. In der zweiten Jahreshälfte wird durch die laufenden Ausmusterungen der Personalstand weiter erhöht. Mit modernen Rekrutierungsmaßnahmen und Aufnahmeverfahren wird wie bisher der Fokus darauf gelegt, dass sich interessierte und motivierte Männer und Frauen auch in den nächsten Jahren für den Polizeiberuf entscheiden.

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