24.01.2019 06:00 |

Regierung sagt Nein

Strache gab Mitarbeitern 2018 am Karfreitag frei

Der Traum von einem zusätzlichen Feiertag war jäh zerplatzt: Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes, laut dem Protestanten durch den freien Karfreitag EU-rechtswidrig bevorzugt seien, dämpfte Türkis-Blau aufgekeimte Hoffnungen bereits wieder. Es werde keinen neuen Feiertag geben, hieß es am Dienstag nach dem Ministerrat seitens der Regierung.

Inwieweit Vizekanzler Heinz-Christian Strache an dieser im Ministerrat gefällten Entscheidung beteiligt war, ist nicht überliefert - fix ist nur: Eigentlich trat der FPÖ-Chef zuletzt als glühender Verfechter eines freien Karfreitags auf.

Strache zeigte sich im Vorjahr nämlich als generöser Chef und gab sämtlichen Mitarbeitern seines Bundesministeriums für öffentlichen Dienst und Sport am Karfreitag frei, wie ein der „Krone“ vorliegendes Schreiben an alle Mitarbeiter (Bild unten) vom März 2018 belegt. Lediglich sei „ein Journaldienst nach Maßgabe der dienstlichen Notwendigkeiten einzurichten“, lautete die frohe Kunde.

Der Brief, formuliert vom Generalsekretär, endete wie folgt: „Vizekanzler Heinz-Christian Strache wünscht Ihnen schöne Feiertage im Kreise Ihrer Familien und ich erlaube mir, mich diesen Wünschen anzuschließen!“

Klaus Knittelfelder, Kronen Zeitung

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