14.01.2019 16:49 |

Beziehungsdrama

Schüsse in Ungarn: 22-Jährige am Weg der Besserung

Jene 22-Jährige, die vergangene Woche von ihrem Lebensgefährten - dem Wiener Johann M. (57) - im Haus ihrer Familie in Ungarn angeschossen wurde - befindet sich genauso wie ihre Mutter (40) auf dem Weg der Besserung. Die dreijährige Schwester schwebt jedoch weiterhin in Lebensgefahr.

Die angeschossene Lebensgefährtin des Österreichers befindet sich außer Lebensgefahr. Der Zustand der 22-Jährigen sei stabil, sagte Zoltan Kaldy, ärztlicher Direktor des behandelnden Spitals in Szombathely, am Montag. Die Mutter der jungen Frau verließ bereits das Krankenhaus.

Die Tragödie hatte sich in einem Haus in der 900-Seelen-Gemeinde Kaptalanfa in Westungarn abgespielt. Der 57-Jährige reiste seiner Freundin, die sich anscheinend von ihm trennen wollte, mit einer Schusswaffe im Gepäck in ihre Heimat nach. Der Wiener tötete zunächst den 52-jährigen Vater seiner Lebensgefährtin, danach schoss er auf die 40-jährige Mutter und deren dreijähriges Kind, die Schwester der 22-Jährigen.

Mädchen mit Axt am Kopf verletzt
Das kleine Mädchen schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Es wurde von dem 57-Jährigen auch mit einer Axt schwer am Kopf verletzt, so Laszlo Janos Tamas, Direktor des behandelnden Spitals in Györ, laut Medien. Eine weitere Schwester erlitt Brandverletzungen, da der Wiener einen Molotowcocktail in das Haus geworfen hatte. Danach beging der mutmaßliche Täter Selbstmord.

Die 40-jährige Mutter hat laut Medienberichten das Spital in Budapest auf eigene Verantwortung verlassen. Sie wohnt demnach nun bei einem ihrer Söhne in Kaptalanfa. Zum Zeitpunkt der Bluttat haben sich neun Menschen in dem Haus aufgehalten.

Wiener wollte „Familie auslöschen“
Der Österreicher soll die 22-jährige Ungarin in Wien kennengelernt haben, wo sie in einem Hotel arbeitete. Nach Verschlechterung ihrer Beziehung sei die um 35 Jahre jüngere Frau zu ihren Eltern nach Ungarn zurückgekehrt. Da der 57-Jährige die Frau nicht zur Rückkehr bewegen konnte, habe er Medienberichten zufolge „die Familie auslöschen wollen“.

 krone.at
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