03.01.2019 07:27 |

Heeres-Staffel ergänzt

Regierung gibt 300 Mio. € für neue Helikopter frei

Die Bundesregierung wird sich die Ergänzung der Helikopter-Staffel des Bundesheeres 300 Millionen Euro kosten lassen. Die über 50 Jahre alten Alouette-3-Hubschrauber sollen ersetzt, die Black-Hawk-Staffel (Video oben) ergänzt werden. Bei der Alouette-Nachfolge soll einem sogenannten Government-to-Government-Geschäft der Vorzug gegeben werden - welches Modell es letztlich wird, ist offen.

Der Grundsatzbeschluss zum Ankauf von zwölf neuen leichten Mehrzweckhubschraubern sowie zur Aufstockung der bestehenden neun Black Hawk um weitere drei Stück war bereits im Ministerrat am 22. August 2018 gefallen. Bei zügigen Vertragsverhandlungen ist die Lieferung des 1. Black Hawk ab dem Jahr 2020 möglich, die leichten Mehrzweckhubschrauber können etwa zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung geliefert werden.

Kurz: „Im Katastrophenfall die besten Geräte“
Die Kosten für Hubschrauber, Infrastrukturanpassungen und Schulung werden gut 300 Millionen Euro ausmachen - das Geld sei „über den Jahreswechsel freigegeben“ worden, hieß es am Donnerstag seitens der Bundesregierung. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) stellte die Investition vor allem im Zusammenhang mit dem Katastrophenschutz. „Mit diesem Investitionspaket wollen wir das Bundesheer technisch aufrüsten und dafür sorgen, dass sie im Katastrophenfall mit den besten Geräten die Einsatz- und Hilfskräfte vor Ort unterstützen können.“

Kunasek: „Vorgänger haben das nicht geschafft“
Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) egänzte: „Meine Vorgänger haben es zehn Jahre lang nicht geschafft, diese dringend notwendige Beschaffung umzusetzen - obwohl alle wussten, dass das Gerät schon ein halbes Jahrhundert alt ist.“

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