21.12.2018 13:04 |

Opfer ahnte nichts

Chemiestudent wollte Mitbewohner langsam vergiften

Ein ehemaliger Chemiestudent der Lehigh-Universität im US-Bundesstaat Pennsylvania steht im Verdacht, seinen Mitbewohner langsam vergiftet zu haben. Dazu nutzte der 22-Jährige ein hochgiftiges Metall, das früher in Rattengift verwendet wurde.

Der 22-jährige Yukai Yang aus China mischte Thallium ins Essen seines Kommilitonen Juwan Royal. Als dieser daraufhin mehrmals krank wurde und seine Symptome - darunter Schwindel, Zittern und Erbrechen - schlimmer wurden, machte er einen Bluttest, wodurch das Gift schließlich in seinem Körper festgestellt wurde. Dass sein Mitbewohner ihn damit umbringen wollte, schockierte das Opfer. „Er war der Meinung, dass sie als Mitbewohner eine ziemlich freundschaftliche Beziehung pflegten“, sagte der stellvertretende Bezirksstaatsanwalt Abe Kassis.

Gift in Wasser, Essen und Mundwasser
Royal teilte der Polizei mit, dass er im Februar aus einer Flasche Wasser trank und sich sein Mund danach verbrannt anfühlte. Yang mischte die Chemikalien aber nicht nur in Getränke, auch in Essen und in das Mundwasser seines Mitbewohners. Der Student hat mittlerweile seinen Abschluss gemacht, leidet aber noch immer unter den Folgen der Vergiftung.

Yang muss sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten.

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