12.11.2018 11:48 |

Verstappen-Ocon-Szene

FIA beinhart! „Mad Max“ muss Sozialstunden leisten

Nach dem skandalösen Crash von Red-Bull-Pilot Max Verstappen und Force Indias Esteban Ocon kam es zu Rangeleien in den Boxen. Jetzt sprachen die beiden Protagonisten über diese viel Aufsehen erregende Aggression.   

„Ich ging zu ihm, um ihn zu fragen, was los war und er hat mir einfach eine dumme Antwort gegeben“, sagte Verstappen, als er nach dem Push gefragt wurde „Wenn du emotional bist, passieren solche Sachen, und ich bin auch ein Rennfahrer“, sagte der Niederländer sichtlich ruhiger als bei der besagten Szene, bei der Pressekonferenz. „Am Ende des Tages ist nichts passiert. Ich weiß nicht, was sein Problem ist.“  

Über den Vorfall auf der Strecke sprach auch der andere Beteiligte, Esteban Ocon. Er meinte, er habe ein „dummes Risiko“ eingenommen, als er versuchte, sich selbst gegen den überholenden Verstappen zu behaupten. Dafür erhielt der Force India-Fahrer eine Stop / Go-Strafe von 10 Sekunden und drei Lizenzpunkte.

„Es war dummes, dummes Risiko. Natürlich darfst du als Überholter überholen, aber ich meine, es ist wirklich komisch, wie das passiert ist“, sagte Verstappen. „Ich denke, die Strafe sagt genug aus, also gibt es von meiner Seite nicht mehr viel zu kommentieren.“  Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko legte nach: „Ein Überrundeter, der bei Mercedes unter Vertrag steht, rempelt den Führenden von der Strecke. Das ist unglaublich", schimpfte der Österreicher

Man gab sich die Hand
Sowohl Ocon als auch Verstappen wurden später am Abend wegen des Vorfalls in der FIA-Garage zu den Stewards gerufen. Die beiden Piloten gaben sich nach der Besprechung die Hand.  Ocon war nach dem Vorfall ziemlich geschockt: „“Das war ein rohes und amateurhaftes Verhalten von ihm. Die FIA-Mitarbeiter mussten ihn stoppen, sonst hätte er mich geschlagen. Als Profi darfst du dich nicht so benehmen. Ich bin sehr traurig über sein Verhalten. Wir sind Sporter, viele Kinder schauen uns im Fernseher zu. Diese Aufnahmen werden sich schnell verbreiten und mich freut das überhaupt nicht.  

Auch die FIA freute es nicht. Sie verdonnerte Verstappen zu öffentlichkeitswirksamer Arbeit unter Aufsicht des Weltverbandes FIA. Er muss sich in den nächsten sechs Monaten zwei Tage zum Beispiel als Renninstruktor für den Nachwuchs zur Verfügung zu stellen. 

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