27.10.2018 13:05 |

Alle amtsbekannt

Polizei: Bis zu 15 Täter bei Gruppenvergewaltigung

Immer mehr schreckliche Details kommen rund um die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Deutschland ans Tageslicht: Nachdem anfänglich acht Verdächtige verhaftet wurden, heißt es nun, bis zu 15 Täter sollen sich an dem Teenager in Freiburg vergangen haben. Verstörend ist dabei nicht nur die Tatsache, dass alle diese Männer bereits polizeibekannt waren, sondern dass jener 21-Jährige, der die anderen zur Tat angestiftet haben soll, sich in sozialen Netzen mit Schusswaffen inszenierte.

Das Verbrechen dürfte laut Inforamtionen der deutschen „Bild“-Zeitung noch entsetzlichere Ausmaße haben, als zunächst angenommen: Am 14. Oktober soll die 18-jährige Frau, wie berichtet, während eines Discobesuchs mit Majd H. vor die Tür gegangen sein. Nachdem der 21-Jährige sein Opfer mutmaßlich vergewaltigt und im Gebüsch liegen gelassen hatte, holte er seine Freunde, damit diese ebenfalls über den Teenager herfallen konnten. Vier Stunden soll das Martyrium gedauert haben.

Neben Majd H. wurden weitere sieben Männer im Alter zwischen 19 und 30 Jahren verhaftet - die meisten Syrer, einer hat einen deutschen Pass. Doch Ermittler gehen davon aus, dass es noch weitere Verdächtige geben könnte. Biss zu 15 Täter könnten an dem Verbrechen beteiligt gewesen sein.

Wurde Opfer mit K.-o.-Tropfen ausgeschaltet?
Majd H. soll seinem späteren Opfer eine Ecstasy-Tablette verkauft und auch ein Getränk spendiert haben. Die Polizei prüft nun, ob sich darin K.-o.-Tropfen befunden haben. Die 18-Jährige sagte aus, sie habe sich während der Tat nicht bewegen oder um Hilfe rufen können.

Gegen den Haupttäter lag zum Zeitpunkt der Gruppenvergewaltigung ein Haftbefehl vor. Wäre dieser in Untersuchungshaft genommen worden, wäre dem jungen Opfer wohl das Martyrium erspart geblieben. H.s Vater, der von der „Bild“ befragt wurde, berichtet von aggressivem Verhalten seines Sohnes in der Vergangenheit. Wegen Gewaltdelikten sei er schon zweimal verurteilt worden. Während des Discobesuchs sei der Haupttäter alkoholisiert, aber nicht unter Drogeneinfluss gewesen. „Er ist seit eineinhalb Jahren clean“, sagt der Vater.

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