So, 18. November 2018

„Töten zehn pro Tag“

19.10.2018 11:04

IS hält 700 Geiseln fest und droht mit Hinrichtung

Die Terrormiliz Islamischer Staat hält nach Aussage von Russlands Präsident Wladimir Putin fast 700 Geiseln in Syrien gefangen. Unter diesen seien auch mehrere Bürger aus den USA und Europa, sagte Putin am Donnerstag. Der IS habe ein Ultimatum gestellt und angedroht, jeden Tag zehn dieser Menschen zu töten. Details über Forderungen der Extremisten nannte Putin nicht. Die Geiseln befänden sich in den vom US-Militär und seinen Verbündeten kontrollierten Gebiet in Syrien.

Der IS hatte vergangene Woche ein Flüchtlingslager in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor überfallen und nach Angaben von Beobachtern mindestens 130 Menschen entführt - unter ihnen zahlreiche Frauen und Kinder. Nach dem Überraschungsangriff der Islamisten auf das Lager wurden die Entführten demnach in ein vom IS kontrolliertes Gebiet östlich des Flusses Euphrat gebracht, heißt es.

IS auf dem Rückzug, doch noch nicht besiegt
Unter den Geiseln sollen auch 23 Kämpfer der von den Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) sein. Seit knapp einem Monat liefern sich die SDF und Anhänger des IS heftige Kämpfe in Deir ez-Zor. Die von den USA unterstützten SDF hatten eine entscheidende Rolle dabei gespielt, die Terrormiliz aus dem Osten Syriens zu vertreiben, wo sich auch die Hochburg der Islamisten, Rakka, befand. Inzwischen haben sich die IS-Kämpfer in kleinere Orte im syrisch-irakischen Grenzgebiet zurückgezogen.

Immer wieder brutale Exektionen vor laufender Kamera
Unter den insgesamt 700 Gefangenen, die von den Extremisten festgehalten werden, befinden sich laut russischen Angaben auch Europäer und US-Amerikaner. Der IS hatte in der Vergangenheit immer wieder Ausländer gefangen genommen, unter ihnen etwa die US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff sowie die beiden Japaner Kenji Goto und Haruna Yukawa. Mittels Videobotschaften wurden von den Extremisten zwar Forderungen gestellt, wenig später wurden die Gefangenen allerdings vor laufender Kamera exekutiert.

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