Di, 11. Dezember 2018

Vierbeiner eingesperrt

21.09.2018 20:30

Villacher „Hunde-Terror“ hat ein Ende

Die Bewohner einer Siedlung in Villach-Völkendorf können endlich aufatmen: Denn zwei völlig verwahrloste, aggressive Hunde, die, wie berichtet, seit Mai im Wohngebiet für Angst und Ärger gesorgt hatten, wurden am Donnerstag ihren Besitzern weggenommen und ins Tierheim gebracht, wo sie nun versorgt werden.

Die beiden Terrier-Mischlinge hatten bereits drei Hunde und einen Siedlungsbewohner gebissen. Trotz einiger Anzeigen und Beschwerden griffen die Behörden aber nicht ein. Auch der Aufforderung der Genossenschaft, die Tiere zu entfernen, sind die Besitzer nicht nachgekommen.    Am Donnerstag eskalierte die Situation jedoch erneut - und die Behörde schritt ein.

  „Da die Hunde komplett verrücktspielten und nicht beruhigt werden konnten, rückten Polizei, Tierheim-Mitarbeiter und Behördenvertreter an“, erzählt ein Nachbar.

Die Besitzer wurden von ihrem Arbeitsplatz nach Hause beordert, deren Hunde in zwei Boxen gesperrt und ins Tierheim Villach gebracht. „Jetzt ist auch endlich der beliebte Warmbaderweg zum Maibachl wieder ohne Sorge begehbar“, zeigt sich der Anrainer erleichtert.

Jorge Montiel, Leiter des Villacher Tierheims: „Bei den Hunden handelt es sich um einen Rüden und eine Hündin.  Leider wurden sie komplett isoliert gehalten und vernachlässigt. Wir werden versuchen, sie zu resozialisieren, um dann einen Platz für sie zu finden.“

Alex Schwab
Alex Schwab
Serina Babka
Serina Babka

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