Di, 23. Oktober 2018

Blutbad in China

12.09.2018 19:11

Dutzende Menschen mit Auto niedergerast: Elf Tote

Blutbad in China: Ein Mann ist am Mittwoch mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren und hat auf einem belebten Platz mit seinem Geländewagen Dutzende Personen niedergemäht. Elf Menschen starben, 44 weitere wurden verletzt. Der Angreifer stach Augenzeugen zufolge auch mit einem Messer auf Opfer ein.

Wie das chinesische Online-Portal „The Paper“ berichtete, fuhr der Mann am Mittwochabend in der südchinesischen Stadt Hengyang auf den belebten Platz und erfasste mehrere Menschen mit seinem Geländewagen.

Lenker nach Tat festgenommen
Der 54 Jahre alte Verdächtige (Bild unten) wurde unmittelbar nach dem Vorfall festgenommen. Laut Berichten von staatlichen Medien handelte es sich um einen mehrfach - unter anderem wegen Drogenhandels und Brandstiftung - verurteilten Mann aus der Region.

Auf Videos, die nach dem Vorfall in Chinas sozialen Netzwerken geteilt wurden, waren Dutzende am Boden liegende Menschen zu erkennen. Andere rannten von dem mit Lichtern geschmückten Platz. 

Im internationalen Vergleich sind Chinas Städte sicher
Chinas Städte gelten im internationalen Vergleich als sicher, dennoch gibt es immer wieder Berichte über Gewalttaten, einschließlich Bombenanschlägen, Brandstiftungen und Messerangriffen. Oft werden persönliche Fehden oder psychische Probleme der Täter als Grund für die Angriffe genannt. Gelegentlich wurden Attacken auch militanten Separatisten zugeschrieben, obwohl solche Angriffe in den vergangenen Jahren seltener geworden sind.

 krone.at
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