Di, 11. Dezember 2018

Anrufer festgenommen

01.09.2018 18:55

Wiener Stephansdom nach Bombendrohung evakuiert

Der Wiener Stephansdom ist am Samstagnachmittag nach einer Bombendrohung evakuiert worden. Bei einer Durchsuchung von Österreichs höchster Kirche wurde allerdings kein Sprengstoff gefunden. Der Zugang war bis 17.45 Uhr gesperrt und mehr als 100 Personen mussten den Dom verlassen. Der zunächst anonyme Anrufer, der laut Wiener Polizei 500.000 Euro gefordert hatte, wurde bereits festgenommen.

Dompfarrer Toni Faber bestätigte den Vorfall gegenüber ORF.at. Gegen 16.30 Uhr rief der laut Faber offenbar verwirrte Mann die Polizeileitstelle an. Er kündigte an, eine Bombe im Stephansdom zu zünden, sollte er nicht 500.000 Euro erhalten.

Die Nummer war zunächst nicht zurückverfolgbar, da es sich um ein Wertkartenhandy gehandelt haben dürfte. Die Polizei ordnete die sofortige Evakuierung des Domes an, der aufgrund des Festgottesdienstes bereits „gut gefüllt“ war, so der Dompfarrer. Er schätzte, dass zu dem Zeitpunkt mehrere Hundert Menschen in der Kirche waren.

Aufmerksamer Passant hörte Drohanruf
Der Anruf, den der Mann auffällig in der Haltestelle einer U-Bahn getätigt hat, wurde allerdings von einem Passanten mitgehört, heißt es in dem ORF-Bericht weiter. Der aufmerksame Passant zögerte nicht und verständigte umgehend die Polizei. Der Anrufer wurde den Angaben der Polizei zufolge wenig später ausfindig gemacht und angehalten. „Wir mussten natürlich dennoch im Stephansdom alle Räumlichkeiten durchsuchen“, so Faber.

Um 17.30 Uhr konnte dann Entwarnung gegeben werden. Bombe wurde keine gefunden. Die Kirche konnte wieder freigegeben, der Festgottesdienst fand dennoch statt, wenn auch verspätet.

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