Gericht entschied:

Der Linzer Westring hat nun endgültig grünes Licht

Das Ende einer nahezu unendlichen Geschichte! Gestern, Mittwoch Nachmittag, wies das Bundesverwaltungsgericht den Einspruch gegen das Vergabeverfahren des Westrings ab. Das bedeutet im Klartext, dass die A 26 nun endgültig grünes Licht hat! Im Oktober sollen nun die Bauarbeiten für die Westring-Brücke starten.

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„Krone“-Leser wissen, dass ein unterlegener Bieter gegen die Vergabe des Westrings an ein österreichisch-italienisches Konsortium Einspruch beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt hat. Umsonst! Denn das Gericht hat gestern - übrigens exakt 1151 Tage nach dem pompösen Spatenstich - den Einspruch abgewiesen. „Damit steht dem Westring nichts mehr im Weg“, freut sich Martin Pöcheim von der Asfinag. Der erklärt, dass in den kommenden Wochen die Vergabe an das Konsortium vertraglich fixiert werden soll, zwei Monate später sollen dann die Bauarbeiten beginnen.

Erleichterung auch in der Politik
Groß ist auch die Erleichterung in der Politik: „Das sind erfreuliche Nachrichten für die Pendler und die regionale Wirtschaft. Nach Jahren der Verfahrensverzögerungen sind jetzt alle rechtlichen Hürden überwunden, und einem Baubeginn steht aus rechtlicher Sicht nichts mehr im Wege“, lächelt etwa LH Thomas Stelzer. Und Verkehrslandesrat Günther Steinkellner erklärt: „Es handelte sich ja zuletzt nur um ein Vergabeproblem, wenngleich jede Verzögerung ärgerlich ist. Ich bin froh, dass jetzt alles geklärt ist.“

Verkehrsfreigabe 2023
Wie schnell der Bau nun weitergeht? „Nun, wir wollen, dass man heuer noch etwas sehen kann“, sagt Pöcheim. „Alle Vorarbeiten sind ja erledigt.“ Doch das hängt natürlich auch von der Witterung ab. Mit einer Verkehrsfreigabe der vierten Linzer Donaubrücke ist spätestens 2023 zu rechnen.

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