Di, 18. September 2018

Razzia

25.08.2018 06:00

Duo in Haft: Europol hat Waffen im Visier

Eine Razzia im Rotlicht- und Spielermilieu hat zwei Täter hinter Gitter gebracht. Nachdem das Einsatzkommando Cobra im Juni in Klagenfurt und Villach zugeschlagen und mehrere Waffen entdeckt hatte, wurden die Verantwortlichen zu kurzen Haftstrafen verurteilt. Internationale Ermittlungen laufen aber weiter.

Wegen Verdachts des illegalen Waffenbesitzes hatte die Polizei bei einer konzertierten Aktion zeitgleich in Klagenfurt, Klagenfurt-Land und Villach-Land zugeschlagen. Sie fanden drei geladene Faustfeuerwaffen, mehrere Waffenläufe, 200 Patronen, zwei Kampfmesser, eine Silikonmaske. Ein Arsenal, das die Täter für kurze Zeit hinter Gitter bringt. „Je sechs Wochen unbedingte Haft und eine Verlängerung der Probezeit“, so Gerichtssprecher Christian Liebhauser-Karl. Die Ermittlungen nach dem Waffenfund laufen aber weiter. Derzeit wird geprüft, ob die Waffen oder Waffenteile bei anderen Straftaten verwendet worden sind. „Über Europol werden die Waffen und die Munition mit allen Datenbanken abgeglichen“, erklärt Herbert Rogl vom Landeskriminalamt.

Vermutet wird, dass der Fall im Zusammenhang mit einem in Klagenfurt verübten Auftragsmord von Oktober 2015 stehen könnte. Konkrete Hinweise auf an der Tat beteiligte Personen gebe es bisweilen allerdings nicht, heißt es.

Ermittlungen laufen auch nach einem bis heute ungeklärten, brutalen Überfall auf eine Prostituierte in einem Klagenfurter Laufhaus Anfang August. Die Kripo fahndet mit Überwachungsbildern nach dem untergetauchten Täter.

Thomas Leitner
Thomas Leitner

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