Di, 13. November 2018

Jetzt bestätigt:

22.08.2018 06:01

Die Hälfte der Pensionisten erhält um 2,6% mehr!

Die erste Maßnahme der Regierung nach der Sommerpause ist ein Zuckerl für die Pensionisten: Die Bezieher kleiner Renten bis 1115 Euro - das entspricht rund der Hälfte aller österreichischen Pensionisten - erhalten ein Plus in der Höhe von 2,6 Prozent. Die angekündigte Einmalzahlung gibt es doch nicht.

Bereits vor einigen Tagen hat die Regierung angekündigt, dass die Pensionserhöhung für die kleinen Renten über der Inflationsanpassung von zwei Prozent liegen wird. Nun ist das konkrete Modell fertig:

Hälfte der Pensionisten erhält um 2,6 Prozent mehr
Rund die Hälfte aller Pensionisten, 1,1 Millionen Menschen, die monatlich bis zu 1115 Euro erhalten, bekommen ein Plus in der Höhe von 2,6 Prozent. Bei den Renten zwischen 1115 und 1500 Euro gibt es eine schrittweise Anpassung von 2,6 bis zwei Prozent. Wer zwischen 1501 Euro und der ASVG-Höchstpension von 3402 Euro liegt, bekommt die zweiprozentige Inflation abgegolten.

Aber auch die Bezieher von Luxuspensionen gehen - anders als noch im vergangenen Jahr - nicht leer aus: Wer eine Pension über 3402 Euro bezieht, darf sich über einen zusätzlichen monatlichen Fixbetrag von 68 Euro freuen.

Müssen Kürzungen von SPÖ reparieren“
„Unsere Pensionisten, die so viel für Österreich gearbeitet haben, sind dieser Regierung immens wichtig. Sie haben es sich verdient, ihren Lebensabend in Würde verbringen zu können“, so Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Aus der von ihm angekündigten Einmalzahlung ist nun übrigens doch nichts geworden. Sozialministerin Beate Hartinger-Klein nutzt jede Gelegenheit, um die SPÖ zu attackieren: „Wir müssen die Pensionskürzungen der SPÖ geführten Vorgängerregierungen reparieren."

SPÖ will noch höherer Abschluss
Die Roten sehen das, wenig überraschend, komplett anders: Vergangenes Jahr, als Christian Kern noch Bundeskanzler war, gab es für die Pensionen bis 1500 Euro ein Plus von 2,2 Prozent (bei einer Inflation von 1,6 Prozent). Aufgrund des steigenden Preisniveaus und des Wirtschaftswachstums rechnet die SPÖ nun vor: Die Regierung müsste die kleinen Pensionen um 3,2 Prozent anheben, um einen höheren Abschluss als unter der Vorgänger-Regierung zu erzielen.

Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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