Do, 17. Jänner 2019

„Überall leere Dosen“

16.08.2018 12:11

Michael J. Fox ertränkte Diagnose in Alkohol

Seine Schock-Diagnose warf ihn schwer aus der Bahn. Jetzt hat Michael J. Fox zum ersten Mal verraten, dass er 1991 vor der Realität seiner Parkinson-Krankheit fliehen wollte, indem er sich in Arbeit stüzte und sich mit Alkoholexzessen betäubte.

„Ich habe jeden Job angenommen, den ich kriegen konnte. Ich habe mich von meiner Familie isoliert. Die leeren Flaschen habe ich vor meiner Frau Tracy versteckt“, so Michael J. Fox laut „Enterpress News“.

Seine Frau fand die Wahrheit ein Jahr später heraus. Der 57-Jährige: „Sie hat mich nach einer langen Nacht zusammen mit unserem dreijährigen Sohn im Alkoholkoma auf der Couch entdeckt. Überall lagen leere Bierdosen.“ Ihre Reaktion war keine Wut. Stattdessen ging sie mit den Worten „Ist es das, was du machen willst und wer du sein willst?“ aus dem Raum, erinnert sich der Schauspieler zurück.

Am nächsten Tag machte Fox einen Termin beim Therapeuten aus, um sein Leben nach der schlimmen Diagnose in den Griff zu bekommen: „Ich habe gelernt, dass Akzeptanz keine Resignation ist. Ich habe gelernt, nach vorne zu schauen, mit anderen Patienten zu arbeiten und mir von meiner Familie helfen zu lassen.“ Der „Zurück in die Zukunft“-Star gründete 2000 die Michael J. Fox Foundation, die bis heute fast eine Milliarde Dollar für die Parkinsons-Forschung gespendet hat.  

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