Mi, 22. August 2018

Angst vor Anschlag?

07.08.2018 11:22

Drohnen-Verbot bei Amtseinführung in Kolumbien

Nach dem angeblichen Anschlagsversuch gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro herrscht im benachbarten Kolumbien offenbar Angst vor einem ähnlichen Zwischenfall bei der Angelobung des neuen Staatschefs Ivan Duque. Die Luftfahrtbehörde hat jedenfalls für die feierliche Amtseinführung den Einsatz von Drohnen untersagt.

„Rund um den Präsidentenpalast Casa de Narino ist die Benutzung von Drohnen verboten. Mit dieser Maßnahme soll die Sicherheit bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Kolumbiens gewährleistet werden“, teilte die Behörde am Montag mit. Duque wird am Dienstag im historischen Stadtzentrum von Bogota das höchste Staatsamt von seinem Vorgänger, dem Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos, übernehmen. Zu dem Festakt werden zehn Staatschefs und Delegationen aus 27 Ländern erwartet.

Nach Angaben der venezolanischen Regierung hatten mehrere Attentäter am Samstag während einer Militärparade versucht, einen Bombenanschlag mit Drohnen auf Präsident Maduro zu verüben. Das Staatsfernsehen hatte den Moment übertragen, in dem eine Explosion zu hören war, während Maduro eine Rede hielt (siehe Video unten). Der Staatschef blieb unverletzt. Sieben Nationalgardisten erlitten nach offiziellen Angaben teils schwere Verletzungen.

Maduro sieht „genügend Beweise“ für kolumbianische Verwicklung
Trotz der Zweifel an der Darstellung der Regierung - so wurden Feuerwehrmänner zitiert, die von der Explosion eines Gastanks sprachen - sieht Maduro weiterhin den scheidenden kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos als Drahtzieher des Anschlags. Es gebe „genügend Beweise“ für eine Beteiligung von Santos‘ Regierung, sagte Maduro. Die Attentäter seien festgenommen worden, nun gehe es darum, auch die Drahtzieher dingfest zu machen. Denn die Attentäter seien in der kolumbianischen Kleinstadt Chinacota unweit der venezolanischen Grenze von Kolumbianern ausgebildet worden.

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